San Bernardino: Die “Villa Veraniega“ erlebt in diesem Januar ihren absoluten Höhepunkt. Nur eine Stunde von der Hauptstadt Asunción entfernt, bietet San Bernardino alles, was man für einen perfekten Sommerurlaub braucht.
Freizeit, Kultur und Erholung verschmelzen in den Straßen der traditionellen Sommerstadt. Obwohl die Stadt Tag und Nacht eine intensive Dynamik zeigt, bleibt sie einer der Lieblingsorte, um dem stressigen Alltag zu entfliehen und inmitten faszinierender Natur zu entspannen.
Das Stadtbild ist geprägt von sportlicher Aktivität: Menschen jeden Alters joggen am Seeufer, Kinder erkunden die Wege auf Fahrrädern, und in den exklusiven Clubs wie dem Club Náutico Puerta del Lago oder dem Club Náutico San Bernardino (CNSB) genießen die Mitglieder die Pools und Sportanlagen. Kunsthandwerksmärkte auf den Plätzen, Bootsausflüge auf dem See und endlose Fotosessions vor den ikonischen Kulissen des Ypacaraí-Sees gehören zum festen Tagesprogramm.
Ein Wochenende voller Highlights
An den Wochenenden verdreifacht sich die Besucherzahl. Besonders beliebt ist die Casona Büttner, ein emblematisches Gebäude, in dem das Tourismuszentrum der Senatur untergebracht ist. Hier finden heute zwischen 14:00 und 19:00 Uhr Workshops für traditionelles Flechthandwerk (Totora und Karandaʼy) sowie Ñandutí-Spitzenstickerei statt. Für Kinder gibt es kreative Malstunden zum Kennenlernen des lokalen Kunsthandwerks.
Literaturliebhaber kommen bei Lesungen der Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror auf ihre Kosten. Ab 19:30 Uhr sorgen Live-Bands für musikalische Unterhaltung.
Erlebnis auf dem Wasser
Ein Muss für jeden Besucher ist die Fahrt mit dem Katamaran über den Ypacaraí-See. Die 30-minütige Tour kostet lediglich 30.000 Gs. pro Person. Die Anlegestelle befindet sich an der Playa Rotonda, dem Treffpunkt für Familien und Freunde, um den Sonnenuntergang und das bunte Treiben zu genießen.
Wochenblatt / La Nación
















Land Of Confusion
Für mich übte und übt San Bernardino überhaupt keine Attraktivität aus. Überlaufener Party-Urlaub a la Mallorca, wo überwiegend junge Menschen sich vollaufen lassen und ein See, der zum Baden durch den Dreck ungeeignet ist. Die Parties fangen auch noch so spät wie möglich an bei vollstmöglicher Musiklautstärke und gehen bis 6 Uhr morgens, was die Anwohner ziemlich frustrieren dürfte. Harte Drogen dürften auch weit verbreitet sein.
Außerdem ist der Kontrast so stark – da sind meistens Junge Menschen der Mittel- und Oberschicht, die es hemmungslos krachen lassen. Ich könnte das nicht, einfach wie ein Knopf drücken in den Partymodus schalten, wenn so viele Leute hierzulande jeden Guarani zweimal umdrehen müssen, sich falsch ernähren, krank sind und sicherlich sind im St Bernardinos Partivolk sehr viele Kinder von den hiesigen Verbrechern dabei.