“Soziale Explosion“ befürchtet

Asunción: Der Senator Jorge Querey von der Partei Frente Guasu mahnte an, dass Präsident Mario Abdo Benítez angesichts der COVID-19-Pandemie “sehr vorsichtig“ bei seiner Entscheidungsfindung sein müsse, um eine “soziale Explosion“ zu vermeiden, da die paraguayische Bevölkerung “unruhig und aufmerksam“ sei.

Senator Querey äußerte seine Besorgnis über die soziale Lage in Paraguay im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie, die zu einer weitreichenden Quarantäne führte und sagte, dass Präsident Mario Abdo Benitez Entscheidungen sorgfältig treffen müsse, um eine “soziale Explosion“ zu verhindern.

„Präsident Mario Abdo Benítez muss sehr vorsichtig sein mit dem, was er entscheidet, die Menschen sind unruhig und aufmerksam; ein schlechter Schritt würde ausreichen, um eine soziale Explosion auszulösen, was hoffentlich nicht passieren wird“, sagte Senator Querey, wie er in einer Erklärung seiner Partei zitiert wurde.

Der Politiker argumentierte weiter, dass es Gehaltsanpassungen gebe, vor allem “für jene 10% der Privilegierten, die Positionen in den Wasserkraftwerken, in der Zentralbank BCP und in verschiedenen Beratungsgremien besetzen und so mehr verdienen als der Präsident selbst“. Dann verbünden sie sich mit “den üblichen Privilegierten, privaten Partnern der Schurken, die die Wirtschaft des öffentlichen Sektors leiten, vor allem Sojabohnenanbauer und Viehzüchter“.

„Wir dürfen die Wirtschaftsdiebe nicht vergessen, die den Finanzsektor monopolisieren, die Banken und Finanzgesellschaften, die nun dafür gesorgt haben, dass sie öffentliche Gelder aus AFD-Mitteln (Development Finance Agency) erhalten, wobei sie die gesundheitliche Notlage ausnutzen. Sollen sich diese später auf die Spekulanten einstellen, die die Preise für Medikamente und Lebensmittel auf erbärmliche Weise erhöhen“, fügte er hinzu.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu ““Soziale Explosion“ befürchtet

  1. Also das zittern keine Streichhölzer mehr zu haben um den Müll abzufackeln war ja schon groß die letzten zwei Wochen unter den Eingeborenen. Jedenfalls scheint sich seit dieser Woche keiner mehr an die Allgemeine Ausgangssperre zu halten. Ich nehme an, dass das Zittern einfach nicht mehr auszuhalten war. Ok, diejenigen, die 500.000 Gs vom Staat erhalten haben sind wieder restlos glücklich das zu tun, was sie immer schon gemacht haben: In der Hängematte warten auf das Mil herunterfällt. Nun sind ein wenig mehr geworden. Und das Zittern scheint auch bei diesen aufgehört zu haben. Man kann es am Gestank von Brennend Müll mit Kleinkind aufm Arm und Lärm durch Fonsi Iglesias auf 120 dBl mit Kleinkind aufm Arm sehr deutlich erkennen.

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