Soziale Netzwerke könnten Wahlen entscheidend beeinflussen

Asunción: Soziale Netzwerke sind ein nützliches Medium für Politiker und Unternehmer. Nichts Neues unter der Sonne, aber die zirkulierenden Inhalte können Botschaften aussenden, die viele Leute beeinflussen.

Vor allem Schuldzuweisungen werden schnell verbreitet und prägen sich bei den Lesern ein. Wenn tausend Mal etwas Positives berichtet wird ist das weniger relevant, eine negative Nachricht bleibt dafür lange präsent.

Schon bei den Wahlen in Deutschland oder den USA nahmen soziale Medien großen Einfluss auf potentielle Wähler. In einer aktuellen Studie des Internet Institutes in Oxford, England, kam heraus, dass die Nutzung sozialer Netzwerke im Allgemeinen einen echten Unterschied zu Wahlkampagnen darstellt. Bei dem Art “Wettbewerb“ um die Macht in der Politik oder eines Staates kann das “Was oder Wie“, was immer es sein mag, alles bedeuten.

Laut dem Marketingexperten Daniel Achaval achte “der Mensch selektiv nur auf Botschaften die tangential in seiner Welt sind. Diese Tangentialität wird stärker, wenn ein unerwarteter Winkel erreicht wird. Dabei braucht es eine Vertiefung der Reize, die schwer zu erreichen ist. Jedoch passiert das Gleiche in den Supermärkten. Wir sprechen über eine Psychologie der Verbraucher und das wird in sozialen Medien ausgenutzt“.

Insgesamt gesehen ist also eine Marke die Summe der immateriellen Eigenschaften eines Produkts, die über Wahrnehmungen erfolgt. Das erklärt auch die rasche Verbreitung einiger Aussagen von Santiago Peña, die mit dem Scheitern von Paraguay bei der Fußballweltmeisterschaft 2018 und dem schlechten Abschneiden bei der Spendenaktion von Teletón assoziiert werden.

Wochenblatt / 5 Dias

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2 Kommentare zu “Soziale Netzwerke könnten Wahlen entscheidend beeinflussen

  1. Die „sozialen Netzwerke“ sind die einzigsten Waffen der kleinen Leute gegen die korrupten Machteliten.

    1. Die „sozialen Netzwerke“ werden ja schon „von Oben“ manipuliert. Dafür gibt es extra „Löschcenter“ um unliebsame Inhalte zu entfernen, insbesondere in Deutschland.
      Aber es bleiben noch die Blogs und alternativen Medienseiten. Wichtig ist dabe daß diese sich in Ländern befinden wo die Eliten keinen Zugriff haben.