S&P wertet Itaipú ab

Aufgrund der Schockwelle im Wirtschaftssektor Brasiliens verloren mehr als 30 Unternehmen ihre gute Bonität, darunter zählen unter anderem auch Itaipú, Petrobras und Elektrobras.

Eigentlich stehen diese drei genannten Konzerne, international gesehen, relativ auf gesunden Finanzsäulen, das Beben in Brasilien war aber die logische Voraussetzung dafür, dass sie auch mitgerissen wurden und ihre gute Bonität herabgesetzt wurde.

Die Rating-Agentur Standard & Poors (S&P) ist dafür verantwortlich und begründete ihr Vorgehen, bezüglich des binationalen Wasserkraftwerkes, mit der großen wirtschaftlichen Verflechtung von Itaipú. Insbesondere die Schulden Brasiliens auf internationalen Märkten und deren Begleichung an Paraguay durch diese Konstruktion würden das Risiko eines Zahlungsausfalles erhöhen.

Die Situation war eine Überraschung bei den Behörden und dem brasilianischen Markt im Allgemeinen der schnell reagierte, indem der Wechselkurs in die Höhe schnellte. Als Reaktion auf den Verlust des Investment-Grade kündigte die brasilianische Zentralbank eine Versteigerung von 1,5 Milliarden US Dollar an für neue Kreditlinien der Banken um so die Wechselbewegung zu mildern.

Das Kabinett von Präsidentin Dilma hielt eine Krisensitzung ab und erklärte, auf so einen “katastrophalen“ Schlag nicht ausgerichtet zu sein und man alles versuchen werde, das Vertrauen der Anleger in der ganzen Welt zurückzugewinnen.

Der negative Ausblick der Rating Agentur S&P könnte dazu führen, dass andere Agenturen der Leitlinie folgen, was der Knock-out für ausländische Investitionen in Brasilien wäre.

Finanzminister Joaquim Levy aus dem Nachbarland betonte, im Haushaltsplan für 2016, Strategien einzusetzen die die Effizienz der Ausgaben verbessere und Kosten gesenkt würden, wo immer es nur möglich sei.

Quelle: 5dias

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