La Paz: Ein Arbeitstreffen ermöglichte die Analyse der Erfahrungen mit dem in der Stadt La Paz implementierten Seilbahnsystem. Es gilt aufgrund seiner Auswirkungen auf die städtische Mobilität als eines der bedeutendsten Modelle für den öffentlichen Seilbahn-Nahverkehr in der Region.
An dem Treffen nahmen der Stadtrats-Präkandidat von Fernando de la Mora, Dr. Miguel Cáceres, und der Bürgermeister von La Paz, César Dockweiler, teil. Letzterer teilte Details über den Prozess der Planung, Implementierung und Expansion des Systems, das derzeit verschiedene Punkte der bolivianischen Metropole verbindet.
Während des Treffens wurde dargelegt, wie diese Art des Transports es ermöglichte, die Fahrzeiten erheblich zu verkürzen und die Anbindung zwischen höher gelegenen Gebieten und den Zentren zu verbessern, die traditionell stark von Staus betroffen sind. Dockweiler erklärte, dass eine der größten Herausforderungen die politische und institutionelle Akzeptanz einer unkonventionellen Mobilitätslösung sowie die Notwendigkeit war, einen gesellschaftlichen Konsens in der Bevölkerung für deren Umsetzung zu schaffen.
Zudem wurden die positiven Auswirkungen des Systems hervorgehoben – nicht nur auf die Mobilität, sondern auch auf die Belebung der lokalen Wirtschaft und die Aufwertung von Stadtgebieten rund um die Seilbahnstationen. In diesem Kontext wurden mögliche Linien der Kooperation und des Austauschs erörtert, mit dem Ziel, Alternativen des städtischen Kabelverkehrs als Ergänzung zum bestehenden Straßennetz in der Stadt Fernando de la Mora zu prüfen.
Das Modell wurde als regionale Referenz im Bereich des nachhaltigen Transports präsentiert, mit Schwerpunkt auf Energieeffizienz, Emissionsreduzierung und der Verbesserung der städtischen Lebensqualität. Schließlich wurde die Möglichkeit erwähnt, institutionelle Kooperationsmechanismen zwischen beiden Städten voranzutreiben, um die technische Analyse dieser Art von Systemen und ihre eventuelle Anpassung an ähnliche urbane Realitäten zu vertiefen.
Die Initiative von Cáceres wurde mit dem Argument vorgebracht, dass die Stadt Fernando de la Mora seit Jahren unter einem gravierenden Mangel an effizienten internen Transportmitteln leidet, was die tägliche Mobilität der Einwohner erheblich erschwert.
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