Spende „Faules Gemüse“

Asuncion: “ Alles was sie nicht in ihren Krämerläden verkaufen, schicken sie uns“, erklärt Sara Servian aufgebracht. Einmal mehr wird hier faules Obst und Gemüse abgeladen. Von wem die Früchte gespendet wurden, weiss sie nicht.“ Die Spende wurde von einem kleinem Laster abgeladen. Alles in verschlossenen Kartons. Mehr kann ich nicht sagen“. so Sara Servian.

„Meine Kinder sind keine Schweine, es sind Paraguayer, ihre Mütter sind Arbeiterinnen, würdig, dass man ihnen hilft „. sie fügt noch hinzu “ Leute, die meine Suppenküche unterstützen wollen, müssen Lebensmittel in guter Qualität schicken. Wir verzichten auf Personen die uns faule Früchte schicken, wir sind keine Müllkippe.“Sie berichtet, dass schmutzige Kleidung, sogar mit Blutflecken, gespendet wurden. „Das ist keine gute Tat, was wir brauchen ist Kleidung in gutem Zustand“.

„Mir wurde gesagt, dass verschiedene Veranstaltungen und Sammlungen in meinem Namen durchgeführt wurden. Ich bitte, wer eine Veranstaltung zu Gunsten meiner Suppenküche durchführen möchte, zuerst mit mir zu sprechen.“

Sie betont nochmals, es fehlt an allem und die Leute denken, dass das Wasser schnell zurück geht. Das wird nicht passieren.

Die Kinder erhalten Frühstück, Mittagessen und Abendbrot in der Suppenküche „Mita Raity“ von Sara Servian. Es sind Bewohner des Stadtviertels Tablera Norte, eines der Überschwemmungsgebiete. Die „echte“ Suppenküche von Sara ist ebenfalls Opfer des Wassers geworden. Hier im Notlager hat sie eine provisorische Suppenküche aufgebaut. Sie weisst nochmals auf die große Menge an Überschwemmungsopfer und die Armut hin, die hier herrscht. Sie berichtet uns, dass nicht weit von hier mehrere Grossväter aus ihren Häusern gerettet wurden. Gerade die Älteren, die sich nicht mehr so bewegen können, benötigen unsere Hilfe.

(Wochenblatt/ABC-Color)

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5 Kommentare zu “Spende „Faules Gemüse“

    1. Wir sind in Paraguay.

      Wenn es einen Hilfsfonds mit 100m Gs gibt, dann gehen 50m an den leitenden Beamten im Ministerium.
      Von den restlichen 50m nimmt sich der Leiter des überfluteten Bezirks 30m und gibt 20m an den Coordinator für Hilfsmaßnahmen weiter. Dieser nimmt sich 10m und kauft für die restlichen 10m Lebensmittel bei einem Parteifreund. Dieser erhält die vollen 10m als Bezahlung und liefert dafür alte, abgelaufene Waren im Werte von 1m an die örtliche Sammelstelle. Diese nehmen alle irgendwiebrauchbaren Lebensmittel für sich und ihre Familien und verteilen den Müll und die leeren Kartons an die Hilfsbedürftigen.

      Kommt das dann mal in die Zeitung sagen alle „oh, wie schrecklich – nächstes Mal wird alles Anders“ und zur Überraschung aller, wer hätte das gedacht, passiert das nächste, übernächste und die überhaupt die nächsten Jahre immer wieder, genau das gleiche. Austauschen der Verantwortlichen nach der nächsten Wahl ändert auch nichts, weil 99,99% aller Paraguayer sind GENAU SO.

      1. ich denke mal, da hast Du vollkommen recht….und solange es von privater Seite irgendwie funkioniert, wird der Staat sich nach Möglichkeit raushalten; sollen die Armen doch Sch…fressen

    2. Komisch….. immer wenn der Staat etwas reglementieren möchte, dann soll er sich raushalten. Immer wenn man etwas benötigt, dann soll es der Staat regeln. Erinnert mich ein bisschen an die Kirche…:-) Immer wenn die Menschen etwas wollen oder benötigen dann wird gebetet. Immer wenn alles glatt läuft, dann gibt`s `n Brahma… und keiner denkt an die Kirche….

  1. Sara Servian ist eine großartige Frau. Eine der größten paraguayischen Persönlichkeiten. Noch nie habe ich ein Wort aus ihren Lippen gehört, was unwahr oder gelogen war. Dagen war Mutter Theresa ein Sündenpool.

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