Steigende Spritpreise: Trucker sperren Fernstraßen

Asunción: Trucker aus verschiedenen Gewerkschaftsverbänden werden heute die Fernstraßen sperren, um gegen die hohen Spritpreise zu protestieren. Die Proteste sind unbefristet, sodass das Reisen die ganze Woche über schwieriger als gewöhnlich sein wird.

Die Assoziation der Trucker und andere Gewerkschaften im selben Bereich werden in mehr als 40 Orten des Landes im Rahmen eines unbefristeten landesweiten Streiks mobilisiert, bis sie eine positive Reaktion auf ihre Forderungen erhalten.

Die erste Forderung ist die Abschaffung der selektiven Konsumsteuer (ISC), mit der sie überzeugt sind, dass die Senkung der Kraftstoffpreise erreicht wird. Allerdings hat das Finanzministerium bereits mehrfach klargestellt, dass zwischen dem Endpreis und dieser Steuer kein direkter Zusammenhang besteht, sodass selbst eine Abschaffung nicht den gewünschten Effekt haben wird.

Die Fahrer fordern auch eine Preisfestsetzung, das heißt eine Obergrenze für die Kraftstoffpreise bei der staatlichen Rohölgesellschaft Petropar, was ebenfalls noch nicht umgesetzt wurde.

Einige Punkte, an denen Trucker die Strecken blockieren wollen, sind unter anderem: Die Route II, an der Rennstrecke Rubén Dumot sowie dem Acceso Sur und Acceso Norte, am Eingang der Stadt Limpio.

Andere LKW-Fahrer wiederum kündigten die Blockade des Petropar-Werks in Villa Elisa an, auch aus Protest gegen die jüngsten Spritpreiserhöhungen.

Wochenblatt / Hoy / Beitragsbild Archiv

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2 Kommentare zu “Steigende Spritpreise: Trucker sperren Fernstraßen

  1. Was für Dummköpfe!!
    Da demonstrieren die LKW-Eigentümer/Fahrer gegen steigende Spritpreise, etwas, auf das die Regierung kaum Einfluß nehmen kann, denn die Spritzpreise hängen in erster Linie vom Weltmarktpreis ab. Aber was soll man von Krakeelern und Ungebildeten auch anderes erwarten? Daß die LKW-Eigentümer/Fahrer jemals gegen Korruption und gegen den die gesamte Wirtschaft schädigenden Schmuggel demonstrieren würden hat man noch etwas gehört.

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