Steinbrüche schließen wegen Wirtschaftskrise

Emboscada: In etwa 100 Steinbrüche gibt es in der Nähe der Stadt Emboscada, Departement Cordillera. Mehr als 10 müssen nun schließen.

Der Bürgermeister von der eingangs erwähnten Stadt, Silvio Andrés Peña, sagte, dass durch die schwierige wirtschaftliche Situation im ganzen Land und wegen der hohen Kosten bei den Lizenzen, die für die Betreibung eines Steinbruches anfielen, 10 Betreiber dieser Einrichtungen hätten schließen müssen.

„Sie haben einfach aufgehört zu arbeiten, weil alles zu teuer wurde und der Absatz einbrach“, erklärte Peña.

Ein großer Teil der Bevölkerung von Emboscada generiert ihren Lebensunterhalt mit der Arbeit aus den Steinbrüchen, aber die Wirtschaftskrise trifft den Sektor nun hart.

Angestellte, die Steine ausbeuten und weiter verarbeiten berichten, dass ihre Aktivität von einer “notorischen Schrumpfung“ betroffen sei, die sich negativ auf andere Bereiche, wie Steinmetze, auswirke.

Etwa 100 Steinbrüche existieren im Raum Emboscada. Im Durchschnitt arbeiten 20 bis 30 Personen in so einem Unternehmen. „Derzeit verdient jeder Angestellte in einem Steinbruch 150.000 Guaranies am Tag. Meistens sind gleich drei oder vier Familienmitglieder mit der gleichen Tätigkeit beschäftigt. Das generiert gute Einnahmen und sorgt für einen guten Lebensstandard“, erklärte Peña.

Die Genehmigung eines Steinbruchs hängt stark von dem Umweltsekretariat Seam ab. Es stellt das Umweltverträglichkeitszertifikat aus.

„Wenn die Steinbrüche über so eine Lizenz nicht verfügen, haben einige beschlossen zu schließen (…), denn die Kosten für eine Genehmigung liegen in der Größenordnung von sieben bis acht Millionen Guaranies“, sagte Peña.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Steinbrüche schließen wegen Wirtschaftskrise

  1. Na lieber Steinbrüche, als Tankstellen, welche wohl immer ohne Ölabscheider betrieben werden und definitiv das grösste Grundwasserreservoir der Welt bedrohen?

  2. Christian, da sind wohl die sogenannten “ Autowerkstätten “ sicher die schlimmeren Umweltsünder, denn die lassen das Öl einfach in ein Loch in der Erde laufen. und schon entsorgt.