Südafrikaner: Noch keine Todesursache bestimmt

Asunción: Auch nach der zweiten Autopsie in der Hauptstadt ist noch nicht klar, woran Daniel Bruewer gestorben ist. Einschuss- oder Stichwunden fand man nicht. Regen und Hitze haben der Verwesung zugetragen. Einige Gliedmaßen wurden post mortem amputiert.

Am gestrigen Samstag wurde die Autopsie der in Colonia Independencia gefundenen Leiche durchgeführt und wissenschaftlich bestätigt, dass es sich um den südafrikanischen Staatsbürger Daniel Christiaan Bruewer Coetzee handelt, der am 12. Februar aus der Gegend verschwand, in der er lebte.

Obwohl das gerichtsmedizinische Labor der Staatsanwaltschaft schließlich bestätigte, dass es sich bei der gefundenen und untersuchten Leiche um den südafrikanischen Staatsbürger Daniel Christiaan Bruewer Coetzee handelt, konnte die Todesursache noch nicht festgestellt werden.

Der Gerichtsmediziner Pablo Lemir gab an, dass sich die Leiche in einem fortgeschrittenen Stadium der Verwesung befindet und etwa vier Tage alt ist. „Es ist sehr schwierig, den Zeitpunkt des Todes zu bestimmen, da Hitze und Feuchtigkeit den Verwesungsprozess beschleunigen“, sagte er.

Forensische Odontologie bestätigt Identität

Die Identität des Verstorbenen konnte durch die forensische Odontologie zuverlässig festgestellt werden.

Laut Dr. Lemir wurden an der Leiche keine Messer- oder Schusswunden gefunden, aber die Leiche wies amputierte Gliedmaßen auf, insbesondere beide Füße und die rechte Hand.

„Diese Amputationen sind alle post mortem und auf Tierbisse zurückzuführen. Dasselbe gilt für einen Teil des rechten Oberschenkels und den Unterleib“, so der Arzt.

Leiche wird untersucht

Die Todesursache von Christiaan Bruewer Coetzee kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht festgestellt werden.

Es wurden toxikologische Proben von Organen wie Leber und Nieren entnommen, um festzustellen, ob irgendeine Art von Gift an der Todesursache beteiligt gewesen sein könnte.

Dr. Pablo Lemir stellte klar, dass die Ergebnisse dieser Analysen erst mit Verzögerung vorliegen werden.

Wochenblatt / Última Hora

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6 Kommentare zu “Südafrikaner: Noch keine Todesursache bestimmt

  1. Wow, nur 4 Tage tot und schon so weit verwest ? Ohne die Geschichte mit dem Lösegeld waere das ein diagnostizierter natürlicher Tod?

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    1. @ Heinz1965
      “ Wow, nur 4 Tage tot und schon so weit verwest ? Ohne die Geschichte mit dem Lösegeld waere das ein diagnostizierter natürlicher Tod? “

      Wenn man in Paraguay lebt, weiß wann das genau passiert ist, dann weiß man auch, was hier für Temperaturen geherrscht haben. Dann kann man froh sein, wenn man nicht gar geworden ist.

      Wer sind dann aber über Verwesung wundert, von einem Leichnam, der in der freien Natur lag, der löst zumindest bei mir “ Verwunderung “ aus.

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      1. Bei uns in einer besonderen Ecke zum Nachbarn hat es mal drei Monate nach totem Hund gerochen. Dachte: „Okay, die haben da sicher einen Alemam de M. gelagert“. Eines Tages über die Mittagszeit hat es aber nicht mehr nach vermodertem toten Hund gerochen, sondern nach abfackelndem. Okay, guck ich mal über die Mauer. Tatsächlich, Feuerchen, von da MUSS der Geruch her kommen. Da saß die ganze Familie des Nachbarn am Mittagstisch, ca. 5 m vom Feuerchen entfernt, zwischendrin einen Mega-Sonnenschirm aufgespannt hingelegt. Vermutlich, dass es ihnen nicht ins Essen stinkt. Habe dann guten Appetit gewünscht und habe mal alle Fenster und Türen meines Hauses geschlossen. Wollte schließlich auch noch etwas essen, habe aber leider keinen Stoffsonnenschirm 🙂

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        1. Meine näheren und weiteren Nachbarn haben die sonderbare Angewohnheit ihre toten Viecher im Gebüsch neben der Straße abzulegen. Ob die nun gestorben oder erschlagen worden sind, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls sind sie auch noch zu faul ein solches Tier zu begraben.

  2. Lukas 24,34 Der HERR ist wahrhaftig auferstanden, und er ist dem Simon erschienen!

    @Nick
    Siehe hier die Liste des Census der Taufgesinnten des Jahres 1776 aus Preußen, wo mein Vorfahr figuriert.
    Siehe den Namen Jacob von Nachtigal, Kleinsee (Preußen. „Wer’s glaubt der wird selig“), das „Prz“ steht für die Przechowka (Alt Flämische) Mennonitengemeinde, von Beruf behäbiger Landwirt mit Schmerbauch, später bekannt als Kulake in Südrußland.
    https://www.mennonitegenealogy.com/prussia/1776MasterV7byVillage.pdf
    Ich sagte dir ja schon einmal daß deine und meine Vorfahren wohl mal zeitnah zusammen in Preußen gelebt haben. Deine in Masuren und meine in der Gegend von Danzig.
    Wieso sollte ich hier lügen? Außer um meine Identität zu verschleiern läßt man schon mal ein paar Rauchbomben oder Stinkbomben los.
    Es begann alles in Holland 1535.
    https://www.mennlex.de/doku.php?id=loc:migration
    Gleich nach 1535 setzten Verfolgungen ein im damals von Spanien kontrollierte Holland. Daher ab nach Danzig wo man von den Baronen von Loytzen gerufen wurde. Der polnische König mußte dann die Privilegien abnicken die die Barone von Loytzen ihm schmackhaft machten.
    Ab 1789 dann nach Südrußland in einer der ersten Gruppen. Ab 1850 wurde der Zar immer Deutschenfeindlicher und daher ab 1874 dann nach Manitoba (Dorf Grünthal), Kanada. Dann ab 1927 ab nach Paraguay wegen Deutschenfeindlichkeit und Wegnahme der Privilegien seitens der Engländer (einsetzende Liberalisierung Kanadas was uns als Erzkonservativen nicht gefiel).
    Deutschland haben meine Vorfahren kaum bis garnicht gesehen. Den Deutschen Namen habe ich weil genetisch gesehen Preußen eine Ausweitung des Stammes der Sachsen war. Schlesien wurde vom Stamm der Thüringer besiedelt als dessen Ausweitung. Die Bajuwaren expandierten dahin was heute Österreich ist. Die Bajuwaren sind die Bayern und die Alemannen expandierten was heute die deutsche Schweiz ist und der Stamm der Franken expandierte was heute das Deutschtum im Elsaß und Lothringen ist bzw war. Der deutsche Stamm der Franken expandierte auch dahin was man heute als Frankreich kennt. Die Sachsen expandierten nicht nur nach dem was später Westpreußen und Ostpreußen war sondern auch nach England (Essex, Sussex und Wessex). Die Angeln waren auch ein deutscher Stamm der nach England auswanderte und dort die Königreiche East Anglia und Northumbria gründete. Teile der Angeln wanderte nach Thüringen aus wie die Engelsdörfer beweisen: Feldengel, Kirchengel, Holzengel und Westerengel bei Großenehrich im Kyffhäuserkreis. Und auch die „Lex Angliorum et Werinorum hoc est Thuringorum, die Karl der Große um 800 aufzeichnen ließ, sowie der Engelin-Gau im Bereich der Hainleite“ beweist daß die Angeln auch nach Deutschland auswanderten. Genetisch gesehen sind die Engländer die reinsten Deutschen da sie halb Sachsen und halb Angeln sind – beides deutsche Stämme.
    Meine Vorfahren kennen Deutschland nur als ewiger Kriegsschauplatz im 30jährigen Krieg und haben den 2. Weltkrieg nicht erlebt und den 1. Weltkrieg auch nicht. Man kennt Deutschland als Bruchbude die ewig im Krieg ist und hat komplett das Wirtschaftswunder Deutschlands verpaßt.
    Und trotzdem haben wir als einzige der Auslandsdeutschen die niederpreußische Landessprache beibehalten und spreche sie noch heute.

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