Süße Versuchung, Deutscher bleibt in Paraguay hängen

Vor zwei Jahren machte sich ein deutscher Rucksacktourist auf den Weg durch Lateinamerika, was er nie dachte, er fand während des Urlaubs in Paraguay die Liebe seines Lebens, bekam einen Sohn und betreibt nun einen mobilen Verkaufsstand für süße Krapfen.

Martin Gerberding und Sara Villalba sind die zwei Personen die das gastronomische Unternehmen leiten. „Wir kochen schon immer gerne gemeinsam, eines Tages machten wir viele Krapfen für unsere privaten Gäste. Sie waren davon so begeistert und meinten, das sollen wir als Geschäft betreiben“, sagte Villalba über die Anfänge des Betriebes.

Der Verkauf begann vor ihrem Haus in dem sie leben, dank der großen Akzeptanz wurden diese dann auch noch an andere Teile der Stadt geliefert. Villalba sagte, es habe verschiedene Füllungen, Vanille, Schokolade, Erdbeermarmelade, Mango, Papaya, Passionsfrucht, Dulce de Leche und weitere. „Zum Jahresende gibt es noch einige Spezial-Krapfen, der offizielle Start ist aber erst in einigen Tagen, deswegen nicht mehr Details dazu“, sagte sie.

Sieben Tage in der Woche befindet sich ein mobiler Verkaufsstand im Einsatz, abhängig von den Lieferaufträgen. Die Hauptstandorte sind Sajonia, Plaza de la Libertad hinter dem Panteón de los Héroes und gegenüber dem Justizpalast in Asunción, für die Zukunft werden auch die Städte Ñemby und Itá ins Auge gefasst.

Die Füllung kann der Kunde selbst bestimmen, alle Krapfen kosten gleich. „5.000 Guaranies ist der Preis für jeden“, sagte Gerberding, und fügte an, geliefert werde ab acht Stück frei Haus, seien es weniger, koste ein Krapfen 10.000 Guaranies.

Eine Beispiel wie viele Ausländer Beschäftigungsmöglichkeiten bei der Herstellung von Obst, Gemüse, Marmelade, Brot und weiterer Produkte finden können.

Quelle: Ultima Hora