Tatverdächtige im Fall des ermordeten Mennoniten festgenommen

Gestern nahm die Polizei den mutmaßlichen Mörder fest, der einen Mennoniten im Chaco erschossen haben soll, der Mann ist 20 Jahre alt. Die Festnahme erfolgte in Santa Cecilia, Presidente Hayes. Leitender Kommissar der Operation war Robinson Moudelle von der Brigade Neuland aus der gleichlautenden Kolonie. „Dank der Polizei und Einheimischen konnten wir den Kerl gestern fangen, laut Aussagen sei er der Täter, der die tödlichen Schüsse auf den Mennoniten abfeuerte“, sagte der Kommissar. Er fügte an, der Täter hätte sich in einem 100 Hektar großen Waldstück versteckt und sei nach einer Verfolgungsjagd festgenommen worden. Schon am Dienstag wurden erste Verdächtige in Untersuchungshaft genommen, derjenige, der die tödlichen Schüsse abfeuerte, sei aber nicht dabei gewesen.

Staatsanwalt Paul Rene Zarate erklärte, der mutmaßliche Mörder verweigere jede Aussage und würde keine Angaben zum Tathergang machen, wie die anderen Verdächtigen auch, es gäbe aber keinen Zweifel, dass sie die Täter des Verbrechens gewesen seien. Die Verdächtigten hätten nach dem Überfall damit geprahlt, viel Geld von einer Kooperative erbeutet zu haben, das sei ihnen zum Verhängnis geworden, fügte Zarate an.

Quelle: ABC Color