Tragödie im Chaco

Loma Plata: Ein 8 Monate altes Baby starb in den Nachtstunden nachdem wegen Nachlässigkeit bei der Aufsichtspflicht. Kochendes Wasser ergoss sich über den Leib des Kleinkindes.

Laut Aussagen der volljährigen Mutter María Esther González Ortiz bereitete sie in dem Abendstunden des gestrigen Samstages in einem Wasserkocher heißes Wasser vor. Dieser Kocher stand auf einem Stuhl. Sie ging auf Toilette und als sie wieder herauskam fand sie ihr Kind mit schwersten Verbrühungen vor.

Das Kleinkind wurde von Loma Plata ins Krankenhaus nach Villa Choferes del Chaco, Distrikt Mariscal Estigarribia, Departement Boquerón, gebracht, von wo man es mit einem Rettungswagen nach Benjamín Aceval, Departement Presidente Hayes fuhr. Da angekommen wurde der Tod des Kindes festgestellt. Dr. Margarita Mendoza, die das Kind untersuchte, erkannte einen Herzstillstand als Todesursache.

María Esther González Ortiz lebte im Stadtteil Central. Der Vater des Kindes ist Milciades Esteche Rodríguez (33).

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu “Tragödie im Chaco

  1. Ich würde sagen mindestens 25 Jahre Gefängniss an die Person oder Personen die Verantwortlich waren in der Nachtschicht !!!!

  2. Die Schilderung der Umstände müssen mal genauer Untersucht werden.Man muss nicht alles Glauben!

  3. Es kann jedem passieren, denn eine Sekunde nicht aufgepasst, und schon kann was passieren, dann sind die Kinder sehr schnell.
    Wer Kinder hat, weiss das.

  4. Frl. Smillas

    Ich denke, das war wirklich das Letzte was diese Mutter wollte. Ein Unfall. Wenn ich denke wie oft in meinem Leben ich schon um Haaresbreite längst die Radieschen von unten betrachten könnte.
    Aber ein wenig unvorsichtig war sie ja schon. Also auch wenn sie keine Küche wie der Aleman besitzt und ihren Wasserkocher auf einem Stuhl platzieren muss, mit acht Monaten war das Kind einfach noch viel zu klein um die Gefahr sehen zu können, die Mutter müsste aber erwachsen genug sein um das zu können.
    Müsste, nun, wenn mir so eine Gans kurz vor meinem Wagen durch rennt um an ihr Auto zu kommen, soweit noch Verständnis für das Bildungnieveau vieler Eingeborener. Aber wenn so eine Gans dann auch noch die Türe ihres Wagens aufreisst um einzusteigen, so dass ich volle auf die Klötze fasst durch meine eigene Winschutzscheibe fliege, dann hat mein Verständnis für das Bildungnieveau vieler Eingeborener längst aufgehört zu existieren. Und solche Beispiele passieren einen auf Schritt und Tritt in diesem Land von bestens gebildeten und erzogenen Menschen, vergleichbar mit der Erziehung ihrer Kinder und Haustieren.
    Niemand kann wie immer in diesem Land was dafür, am wenigsten diese Mutter. Trotzdem tragisch.