Tröpfchenweise Verzweiflung: Der städtische Markt verdurstet

Ciudad del Este: Die Situation auf dem städtischen Markt in Presidente Franco spitzt sich dramatisch zu. Seit drei Wochen sind die Wasserhähne trocken, und die Folgen sind verheerend. Frische Waren verderben, Kunden bleiben aus, und die Existenzgrundlage vieler Händler ist akut bedroht. Ein Hilferuf aus dem Herzen der Stadt des Departements Alto Paraná.

Die gesundheitliche Lage der Händler auf dem Stadtmarkt von Presidente Franco ist kritisch, nachdem es dort seit drei Wochen keinen Zugang zu Trinkwasser gibt. Dies verschlechtert die Hygienebedingungen in den Lebensmittelgeschäften und vertreibt Verbraucher, vor allem aus dem Lebensmittelsektor.

Der Wassermangel sei vermutlich auf einen Defekt im Motor des Wasserverteilungssystems zurückzuführen, sagen die Marktverkäufer selbst. Die örtliche Stadtverwaltung unter Bürgermeister Roque Godoy schweigt jedoch und hat noch keine konkrete Lösung für das Problem angeboten.

Betroffene berichteten in Interviews mit dem Sender C9N, dass sie gezwungen seien, Wasser aus ihren Häusern zu tragen, um den Grundbedarf zu decken. Darüber hinaus leisteten die Freiwilligen Feuerwehrleute Hilfe, indem sie eine begrenzte Menge Wasser bereitstellten, das ausschließlich für die Toiletten verwendet wurde, die sich bereits in einem beklagenswerten Zustand befanden.

„Das ist nicht nachhaltig. Wir verkaufen Lebensmittel, so können wir nicht arbeiten“, beschwerte sich einer der Verkäufer, während ein anderer erklärte, dass die Kundenzahl insbesondere in der Gastronomiehalle dramatisch zurückgegangen sei, “weil niemand an einem ungesunden Ort essen möchte, wo der Geruch unerträglich ist.“

Marktleiterin Liz Almada hatte letzte Woche erklärt, der Wasserausfall sei auf ein angebliches Leck im System zurückzuführen. Dieses Argument überzeugte die Verkäufer jedoch nicht und sie fordern sofortige Reaktionen und Maßnahmen von den städtischen Behörden.

Wochenblatt / adn digital

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