Tue nichts Gutes, dann passiert dir nichts Schlechtes

Asunción: Gestern Morgen kurz vor 09:00 Uhr war ein Paar mit ihren 59-jährigen Nachbar auf der Ladefläche ihres Geländewagens unterwegs zur Costanera, wo dieser einen Covid-19 Test machen wollte. Dank falschgeschalteter Ampeln kamen sie nicht an.

An der Straßenkreuzung Humaitá und Montevideo, wo seit zwei Monaten die Ampel nicht mehr richtig funktioniert und nicht gewartet wurde, zeigte sie auf beiden Seiten grünes Licht an, was zu einem Unfall zwischen einem Chevrolet Onix und einem Mitsubishi L 200 führte. Der 59-jährige Porfirio Fernando Bogarín hatte wegen der Infektionsgefahr auf einem Holzstuhl auf der Ladefläche gesessen und wurde bei dem Zusammenstoß auf den Asphalt geschleudert, wo er am Kopf so stark verletzt wurde, dass er noch am Unfallort verstarb.

Da das Opfer eventuell Covid-19 infiziert sein konnte, traute sich zuerst keiner nach ihm zu sehen. Nach Räumung der Unfallstelle musste der Bereich zudem noch gereinigt werden, um eine eventuelle Infizierung zu vermeiden.

Bei der Frage nach der Verantwortlichkeit scheiden sich die Geister. Zum einen hätte die Ampel nach der ersten Fehlfunktion von Angestellten der Stadtverwaltung abgestellt werden müssen und zum anderen, hätte das Paar Darío Rubén Brítez Rolón (31) und Ehefrau Andrea Beatriz Bentron Novara (36) nicht den Mann auf der Ladefläche mitnehmen dürfen. Inwiefern es zu Anklagen wegen Totschlags kommt, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Wochenblatt / Abc Color

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6 Kommentare zu “Tue nichts Gutes, dann passiert dir nichts Schlechtes

  1. Die Polizei ist der Vorreiter beim personentransport auf der Ladefläche der Camionetta. Im übrigen sollte es jedem selbst überlassen sein ob er die Freiheit des Adlers leben will oder die vermeintliche Sicherheit einer Muschel im Wasser?!
    Bezueglich der Todesrisiken wurde bereits festgestellt das die meisten Menschen im Bett sterben, so das folgerichtig aus Sicherheitsgründen zuerst die Betten verboten werden muessen

    1. Heinz, die Polizei hält sich nirgend wo an Vorschriften, egal ob auf Moto oder Auto. Aber es hat ja auch Vorteile, 1 ist der kleinste “ Viehtransporter der Welt ( 12 Bullen ), außerdem sparen Sie Sprit mit einem Auto, als wenn 6 Autos los kriechen. Die Polizei und jegliche Politiker stehen halt über dem Gesetz.

  2. So ist das im Paraeiyerland. Keiner verantwortlich, sicher keiner von der Stadt, ist man doch selber schuld in ein anderes Auto gekracht zu sein. Meistens passiert ja nix im Alltagszustand hiesig Korruption und todo Tranqui. So eine Intelligente Ampel kann man ja immer noch reparieren. Irgendwann, wann Geld und Lust vorhanden. Ist ja auch nicht soo wichtig. Man muss Prioritäten setzen. Und Gras zum Trinken trinken hat sicherlich höhere Priorität als so ne unwichtige Ampel zu reparieren. Dazu muss man auch noch wissen können, wie man so ne Ampel repariert. Sonst setzt man noch eine grüne Glühbirne dort ein wo eigentlich eine rote hinein geschraubt werden sollte.
    Dann lebt, pardon, liegt man noch ne Stunde halb tot rum, bevor sich einer getraut einem zu helfen. Dazu müsste man ja noch wissen, wie Erste Hilfe ausschaut. Das Zauberwort heißt GABI: In Eingeborenersprache bedeutet das etwa so viel wie: Hängst ihn an den Füßen auf, damit er nicht am eigenen Erbrechen erstickt. Dann, Dreivierteltot, kommt man zwischen zwei und zwanzig Stunden später im Medizinwigwam an. Das ist dann so ein ähm Krankenhaus, wo die Medizinmänner es dank 7 bis 11 Uhr Schul vielleicht abgeschlossen einem helfen, sofern auch Alkaselzer, Ibuprofen und Antibiotika, einmal für alles, vorhanden.

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