Überfall mit Geiselnahme in Hernandarias

Sechs Täter überfielen gestern Vormittag ein landwirtschaftliches Anwesen in der Kolonie Santa Mónica bei Hernandarias. Gegen 05:00 Uhr nahmen sie den Vorarbeiter als Geisel und warteten auf den Eigentümer.

Dieser war auswärts unterwegs und kam gegen 09:00 Uhr mit seiner Frau zurück. Beide, Felipe Pereira und seine Partnerin, wurden von den Verbrechern überwältigt. Einer der Täter fuhr mit der Frau zu einer Bank in Hernandarias. Dort sollte die Summe von 100 Millionen Guaranies abgehoben werden.

Der Versuch misslang aber. Als die beiden zurückkehrten wurde Felipe Pereira mitgenommen. Er versuchte das Geld abzuheben, aber die Bankangestellten wurden misstrauisch und alarmierten die Polizei. So konnte der erste Täter verhaftet werden.

Danach begaben sich mehrere Uniformierte auf das Anwesen von Pereira. Es kam zu einem Schusswechsel mit den Verbrechern, wobei der Vorarbeiter verletzt wurde. Die Täter flohen in die nahen Berge. Sie nannten sich “Repräsentanten der Gegend von Hernandarias (RPH)“ und hinterließen die Initialen ihrer Vereinigung auf den Möbeln und Wänden des Anwesens.

Quelle: ABC Color

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

2 Kommentare zu “Überfall mit Geiselnahme in Hernandarias

  1. Das Verbrechen greift immer mehr und schneller um sich in diesem Land. Und die Verantwortlichen der Politik und Justiz, sowie der Polizei scheinen macht- und ideenlos zu sein. Die Regierung hat offensichtlich noch nicht die Zusammenhänge zwischen Sicherheit und Investitionsbereitschaft in diesem Land begriffen, denn sonst müßten sie der Bekämpfung von Kriminalität und Korruption allerhöchste Priorität widmen. Wenn nicht endlich ein Umdenken sowohl in der Gesellschaft als auch in der Politik statt findet, werden wir schon bald Zustände wie in Mittelamerika erleben.

    1. Es ist doch schon Positiv das die Verbrecher auf die Schautze gefallen sind.
      So Ideen und Machtlos scheint die Polizei aber nicht zu sein. Sonst seht die Sache anders aus.
      Die Beamten haben richtig gehandelt, zu erst kommt das Leben der Geisel.
      Wären es Trottel, hätten sie voll darauf gehalten,dann wäre die Geisel nicht nur verletzt sondern tot.
      Auch den Bänkern ein lob, sie müßen noch genauer hin sehen. Das ist auch Prevention gegen Überfälle und Entführungen.Die kommt nicht von allein,hier gab es Ideengeber!
      Manni, Verbrecherbanden gab es immer in der ganzen Welt.