Überlegung vor dem Kauf von Elf Bar Produkten: Gesundheit, Ethik und Umwelt

Der Absatz von Elfbars und auch den sogenannten E-Shishas steigt seit ihrer Markteinführung stetig an. Während der Verkauf konventioneller Tabakwaren-Artikel stagniert oder sogar rückläufig ist, schießen Vape Shops und E-Shisha Verkaufsstellen wie Pilze aus dem Boden. So mancher Verbraucher, der mit der Anschaffung von E-Zigaretten oder Einweg-Elfbar Vapes liebäugelt, stellt sich die Frage, ob beim Kauf dieser Rauchwaren auf bestimmte Aspekte Wert gelegt werden sollte. Mit dem heutigen Beitrag werden drei Aspekte des Dampfens betrachtet: Gesundheit, Ethik und Umwelt.

Gesundheit

Ist das Rauchen von Liquids gesünder als der normale Tabakkonsum? Diese Frage wird nur allzu oft gestellt. Dass Rauchen im Allgemeinen nicht gesund ist, muss in diesem Zusammenhang nicht weiter erläutert werden. Die Frage sollte nicht heißen: Ist das Rauchen von Liquids gesünder? Sondern eher: Ist das Rauchen von Liquids weniger schädlich? Auf den ersten Blick kann man die Frage nach geringeren Risiken bejahen. Die auf dem Markt erhältlichen Liquids weisen geringere bis keine Mengen Nikotin in den Inhaltsstoffen auf. Trotz allem sollten das gesundheitsgefährdende Risiko und das bestehende Suchtpotenzial nicht unterschätzt werden. Langzeitfolgen des Konsums von Elfbar Dampfern sind noch so gut wie unerforscht. Allerdings weisen vorliegende Studienergebnisse auf Allergien, in Reaktion auf Liquids, auf Erkrankung der Atemwege und Beeinträchtigung der Lungenfunktion hin. Oftmals wird der Gebrauch von E-Zigaretten und Elfbar Vapes von Nutzern in Betracht gezogen, die mit dem Rauchen aufhören möchten und in der Folge eine Elf Bar online kaufen. Allerdings ist das Rückfallrisiko bei dieser Methode der Raucherentwöhnung relativ hoch. So die Aussage der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Diese rät alternativ zu Nikotinersatz- und Verhaltenstherapien.

Ethik

Der ethische Aspekt beim Kauf und der Verwendung von E-Zigaretten und Elfbars lässt sich nicht als alleinstehenden Punkt betrachten. Die Herstellung der benötigten Akkus mit seltenen Rohstoffen, die unter problematischen Bedingungen und teilweise menschenunwürdigen Bedingungen gewonnen werden, sind als ethischer Aspekt nicht von der Hand zu weisen. Auch die generell fehlende Nachhaltigkeit von Vape-Einwegprodukten spielen hier eine große Rolle. Die Punkte Ethik und Umwelt gehen in diesem Zusammenhang fließend ineinander über. 

Rauchen 2.0: Die E-Zigarette und ihre unklaren Auswirkungen.

Umwelt

Wie schon kurz angerissen, enthalten elektronische Zigaretten, Vapes und Elfbar Disposables Akkus bzw. Batterien, die das Dampfen erst ermöglichen. Hauptbestandteil dieser Energieträger ist Lithium. Der Abbau dieses Elements ist recht umstritten. Neben einem hohen Verbrauch an Energie und Wasser bei der Gewinnung, werden einzigartige Naturgebiete der Erde nachhaltig geschädigt und nicht selten haben die Bewohner dieser Gebiete mit verschmutztem Trinkwasser und einem sinkenden Grundwasserspiegel zu kämpfen. Betrachtet man die Herstellungsorte von elektronischen Rauchwaren, wird man schnell feststellen, dass diese vornehmlich aus dem chinesischen Raum stammen. Zu dem schon erheblichen CO2 Ausstoß Chinas kommen zusätzlich noch die Transportwege der Artikel hinzu, bis sie bei den europäischen Nutzern ankommen. Der CO2-Fußabdruck einer E-Shisha ist dementsprechend hoch. Nach dem Gebrauch einer Elfbar oder E-Zigarette muss diese entsorgt werden. Aufgrund ihrer Bestandteile gehört sie in der Regel in den Elektro-Schrott. Wie viele elektronische Rauchartikel sorglos in den Hausmüll geworfen werden, ist nicht nachvollziehbar. Auch wenn das Recycling von Lithium aufwendig und problematisch ist, so werden hier doch seltene Erden einfach in den Verbrennungsanlagen der Müllentsorger einer Wiederverwertung entzogen und schädliche Stoffe werden ungehindert in die Atmosphäre geleitet. 

Fazit

Objektiv betrachtet hinterlassen Vapes und E-Zigaretten keinen positiven Eindruck, wenn man sich die Eingangsfragen vor Augen hält. Die Entscheidung, wie mit diesen belegbaren Fakten umgegangen wird, muss jeder zukünftige Dampfer für sich entscheiden. Eine außenstehende Bewertung des jeweiligen Handelns steht niemandem zu.

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