Umweltsekretariat erteilt Erlaubnis Ayoreos Land zu roden

Asunción: María Cristina Morales, Ministerin des Umweltsekretariats, bestätigte die Erteilung einer Lizenz an das brasilianische Viehzuchtunternehmen Yaguareté Porã, um 78.000 ha Land nahe Puerto Casado, Alto Paraguay, einzuebnen und von Wald zu befreien. Morales erklärte, dass es eigentlich das Nationale Forstinstitut (Infona) ist, welches die Genehmigung erteilte.

„Es ist eine Lizenz die schon im Oktober 2013 ausgestellt wurde. Für dieses Grundstück gab es schon eine Genehmigung aus dem Jahr 2007. Kurz darauf gab es jedoch zu Treffen mit unkontaktierten Ayoreos-Totobiegosode. Daraufhin wurde der Firma die Lizenz entzogen und ein langwieriger Streit vor Gericht begann.

Als das erste Urteil zu Gunsten des Unternehmens ausfiel wurden wir angewiesen die gleiche Lizenz wieder zu erteilen. Ich habe den Ayoreos-Totobiegosode über den Fakt informiert und ihnen erklärt, dass sie in Berufung gehen können, was sie getan haben. Jedoch gab es kürzlich einen erneutes Urteil, welches wieder zu Gunsten des brasilianischen Unternehmens ausfiel und wir müssen die einst entzogene Lizenz erneut erteilen.

Da die Indigenen keinen Grundtückstitel über ihr Gebiet besitzen ist es schwer sie vor solchen Eingriffen zu schützen. „Sie reklamierten ein Areal von 400.000 ha, was der Staat für sie kaufen soll. Allerdings wissen wir in welcher finanziellen Situation der Staat steckt. Somit bekamen sie 30.000 ha was an die Ländereien des Unternehmens Yaguareté Porã grenzt sowie 30.000 ha die zum Kauf für das Indert angeboten wurden. Zusammen haben die Ayoreos totobiegosode 60.000 ha Naturreservat zum Leben“, so Morales.

(Wochenblatt / Radio 970 AM)

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6 Kommentare zu “Umweltsekretariat erteilt Erlaubnis Ayoreos Land zu roden

  1. Wozu brauchen die Indios einen Titel? Es sind URVÖLKER deren Stammesgebiet der dortige Wald ist.Das schon viel länger als es weisse Siedler gibt.Laut UN Carta sollen solche Urvölker geschützt sein. Hier begeht PY ein Verbrechen und Völkermord.Alles Land was hier ist in Südamerika ist Geraubt von den Indios und wenn dann Räuber sich selber Gesetze auflegen wie der Kauf von geraubten Land und das dann mit Grundstückbriefen legal erscheinen lassen,ist dann nun mal so geschehen und hat Heute bestand . Trotzdem finde ich das Urvölker das 1 Recht haben sollten ihr Stammesgebiet zu beanspruchen und zugewiessen zu bekommen.Israel sagt ja auch vor 2000 Jahren war hier in Palästina der Staat Israel und nehmen sich das Recht raus das Land der Palästineser zu besetzen.Also warum hat dann ein Urvolk nicht das gleiche Recht sein LAND zu behalten.

  2. Und wo bleiben jetzt die Proteste von Human Rights, Greenpeace und wie diese Organisationen alle heissen ?

    Ach, ich vergaß, so ein paar Indigene bringen nicht genug Publicity und können sicherlich auch nichts für eine großangelegte Protestkampagne bezahlen.
    Die Spendengelder, die diese Oranisationen bekommen, geben sie lieber für den Luxus ihrer Vorstände aus.

  3. Werte Leser des Wochenblattes, darf ich auch mal was sagen? Wenn man Begriffe nachplappert, über die man selber nicht nachgedacht hat, nennt nan das in spanisch „hablar por boca de gamzo“, in Deutsch? Immer wieder wird behauptet, man solle den Ureinwohnern ihr Land zurück geben. Na also, dann machen wir, die wir nicht Ureinwohner sind, bereit, das Land Paraguay zu verlassen, denn es gehört natürlich den Indigenen. Und Indigene, die in Gebiete gewandert sind, die ursprünglich von Migliedern anderer Etnien bewohnt wurden, müssen diese ebenfalls verlassen. Kann man das Rad der Geschichte zurück drehen?

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