Umzug nach Santa Lucía

Itakyry: Die Bewohner von Ñacunday, die teilweise mehr als ein Jahrzehnt im Süden Alto Paranás verbracht haben werden derzeit in den Norden der Provinz umgesiedelt. Der geplante Umzug von 575 Familien ruft jedoch nicht nur Vorfreude hervor sondern auch Furcht, ganz speziell unter den Bewohnern der neuen Heimat. Diese, unter anderem im Besitz von legalen Grundstückstiteln, die anscheinend fragwürdig verteilt wurden, werden nun von ihren Anpflanzungen vertrieben. Das Institut für ländliche Bildung (Indert) spielt in der Landverteilung eine Schlüsselrolle und gab einerseits den brasilianischen Einwanderern Landfläche und nun ein zweites Mal Landlosen, die seit Jahren darum bitten.

„Nur 900 der 4.160 Hektar sind ordentlich tituliert“, erklärt der Indert Vorsitzende, Justo Cárdenas. Während die staatliche Institution mit sechs Lastkraftwagen und anderem Gefährt versucht das Hab und Gut der Leute zu befördern sahen sich die Brasiguayos ohne Identifizierung dazu genötigt, Holzbrücken und neue Sanitärinstallationen abzubrennen. Cardenas versuchte die vergangenen Tage die Kolonisten der Zone zu beruhigen und aufzuzeigen, dass alles seinen rechten Gang geht.

Anscheinend wurden etwa 190 brasilianisch-stämmige Einwanderer vom Institut für ländliche Entwicklung nicht nur abkassiert, sondern auch mit halb-legalen Titeln ausgestattet.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Umzug nach Santa Lucía

  1. „Anscheinend wurden …. vom Institut für ländliche Entwicklung nicht nur abkassiert, sondern auch mit halb-legalen Titeln ausgestattet.“

    Die Titel existieren, der Zeitpunkt der Erteilung, die Unterschriften, die Namen, die derzeitigen Amtsinhaber, all das steht doch fest.

    Warum, um Teufels Schwnz, zieht man dieses weiße Kragen Verbrecher nicht zur Verantwortung, nimmt ihnen ihr unrechtmäßig erworbenes Geld und bezahlt damit teile der für die Umsiedler notwendigen Infrastruktur UND entschädigt die Beschies..nen ??

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