Ungenutzte Schönheit

Pedro Juan Caballero: Ein dreieckiges Grundstück von 400 Quadratmetern auf der Grenzlinie ist in privatem Besitz. Das Gesetz verbietet es darauf zu bauen. Dies hindert den Eigentümer jedoch nicht daran, es einzuzäunen.

Der Brasilianer Carlos Holosvasky kaufte vor fünf Jahren ein Grundstück auf der paraguayisch-brasilianischen Grenzlinie zwischen Pedro Juan Caballero und Ponta Porã und ist nun fest entschlossen, Nutzen daraus zu ziehen. Obwohl ein Wiederverkauf geplant ist, soll es erst einmal eingezäunt werden. Der Titel des Grundstücks stammt aus dem Jahr 1984, als der Bereich noch zur Colonia Vicepresidente Sánchez gehörte.

Da das Grundstück äußerst gut liegt, stieg auch der Preis dafür. Mittlerweile müssen 650.000 US-Dollar dafür berappt werden, was mit 1625 US-Dollar pro Quadratmeter etwa das Niveau der Aviadores del Chaco in Asuncion erreicht.

Erde wurde schon abgeladen und Zementpfosten wurden ebenso gesetzt. Weder die Stadt noch die Polizei oder gar die Staatsanwaltschaft griffen ein, um hier die Sachlage zu prüfen. Währenddessen macht jeder das was er am besten kann.

Laut der paraguayischen Gesetzeslage darf in einem 25 Meter breiten Streifen von der Grenze an kein Gebäude erreichtet werden. Da man in der Stadt jedoch mehrere Ausnahmen erkennen kann, scheint auch der Brasilianer davon überzeugt, dass wo ein Wille ist auch ein Weg zu finden sei.

Wochenblatt / Abc Color

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