Santa Rosa del Aguaray: Ein Mann mit Verbrennungen dritten Grades wurde während seines Transports für tot erklärt, zeigte jedoch später wieder Vitalzeichen – ein Vorfall, der für Erschütterung sorgt. Der Patient war als Notfall aus der Gegend von Capitán Bado in das Regionalkrankenhaus Santa Rosa del Aguaray eingeliefert worden.
Aufgrund seines kritischen Zustands wurde seine Verlegung in ein spezialisiertes Zentrum nach Asunción angeordnet. Doch während der Fahrt, auf der Höhe von San Estanislao, stellte der Sanitäter den vermeintlichen Tod fest. Daraufhin kehrte der Krankenwagen zum Ausgangskrankenhaus zurück.
Im Krankenhaus wurde der Körper etwa 30 Minuten lang untersucht und anschließend in die Leichenhalle gebracht, wobei die Formalitäten für den Totenschein eingeleitet wurden. Es wurde sogar bereits ein Bestattungsinstitut mit der Überführung beauftragt.
Der Leichnam wurde in das Bestattungsinstitut gebracht, jederzeit begleitet von einer Angehörigen, wo die Vorbereitungen für die Bestattung begannen. Alles verlief nach dem üblichen Protokoll.
Doch fast eine Stunde später geschah das Unerwartete: Der Mann begann wieder zu atmen, was unter den Anwesenden Überraschung und Verzweiflung auslöste. Er wurde umgehend zurück in die Notaufnahme gebracht.
Nachdem er im Krankenhaus versorgt und stabilisiert worden war, wurde der Patient erneut nach Asunción verlegt, um spezialisierte medizinische Hilfe zu erhalten. Sein Zustand ist weiterhin kritisch.
Der ungewöhnliche Fall hat das Gesundheitspersonal erschüttert und wirft ernsthafte Fragen auf. Es wurde eine Untersuchung gefordert, um festzustellen, ob Verfahrensfehler vorlagen oder ob ein Irrtum bei der Feststellung des Todes unterlaufen ist. Die Behörden müssen den Vorfall nun aufklären.
Wochenblatt / Abc Color















