Unter Wasser – ohne Strom

NANAWA, Presidente Hayes: Die letzten Regenfälle haben die Situation in diesen Gebieten weiter verschlechtert. Jose Cantero, ein Anwohner der Zone erklärt dass man sich in einer hoffnungslosen Situation befindet. Das Wasser hat den Bereich der Notunterkünfte im Viertel Virgen de Rosario erreicht. In den Notunterkünften leben 600 Personen, die ihr ganzes Hab und Gut verloren haben.

Die Stadt befindet sich unter Wasser und viele Bereiche sind ohne Strom. Das Elektrizitätswerk hat den Strom abgestellt, die zerstörten Strommasten und die losen Kabel stellen eine grosse Gefahr dar. Jose Cantero sagt weiter, dass die Bevölkerung dringend Lebensmittel und ärztliche Versorgung benötigt.

Der Bürgermeister von Nanawa, Catalino Anazco (ANR) erklärt, dass das geschäftliche Leben in Nanawa zum erliegen gekommen ist. In der Nachbarschaft Clorinda ist dieses nicht der Fall, bemerkt der Bürgermeister. Die Bevölkerung bewegt sich in diesem Bereich nur noch mit Booten. Eine Fahrt mit dem Boot um seine Produkte in den Chaco „i“ zu bringen kostet 5.000 Guaranies. „Wir haben Suppenküchen eingerichtet, damit die gelieferten Lebensmittel für Alle reichen. In Kürze werden wir verschwunden wie Atlantis sein“ verkündet der Bürgermeister. Er teilte weiter mit, dass der Bürgermeister von Clorinda Notunterkünfte angeboten hat, falls die Kapazität in Nanawa nicht mehr ausreicht.

(Wochenblatt/ABC-Color)

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