Unwetter: Zerstörungen auf allen Ebenen

Asunción: Allein in der Hauptstadt fielen 20 Bäume um, am Flughafen stürzte ein Hangar ein und begrub wenigstens zwei Flugzeuge darunter und das Departement Ñeembucú steht erneut unter Wasser. Paraguay treffen Unwetter immer öfter.

Während in Deutschland Mitte Mai noch Scheiben kratzen angesagt ist, wüten in Paraguay weiterhin heftige Unwetter. Am heutigen Tag wurde neben dem Großraum Asunción auch Alto Paraná und Ñeembucú besonders schwer getroffen. Im Osten des Landes sind 50% aller Stromverteiler beschädigt. In Paso de Patria, Ñeembucú, fielen 170 mm Regen.

Strom fiel aus, die Wasserversorgung des staatlichen Verteilerdienstes Essap war dadurch betroffen. Die Reparaturen sind im Gange, dauern jedoch. Um sich zu schützen ist einerseits hilfreich sich permanent über die Vorhersagen zu informieren sowie Vorkehrungen zu treffen. Notfalllampen, Stromgeneratoren und auseichend Lebensmittel zu Hause helfen unnötiges Risiko einzugehen.

Auch in den kommenden Tagen kann es wiederholt zu Gewittern kommen, Grund weswegen Vorsicht von Nutzen sein kann. Das paraguayische Stromnetz ist labil und wird auch zukünftig nicht das halten können, was man als treuer Zahler annehmen mag.

Wochenblatt

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

2 Kommentare zu “Unwetter: Zerstörungen auf allen Ebenen

  1. Ja. Aber bitte schöne, es war doch kein Tornado. Wie viel km/h hatte das Windchen? 60, 70, 80, 90 km/h?
    Ich meine, wenn einer armen Familie das Dach weg fliegt, weil es kein besseres sich leisten kann, dann kann ich das verstehen. Dann muss man wohl auch verstehen, dass dem armen Flughafenbetreiber die Dächer weg fliegen. Weil sie absolut unfähig sind Geld zu erwirtschaften. Offensichtlich.
    Ich meine, wenn ich ein paar Säcke Reis in einem Lager deponieren, dann kann es schon so ein Lager und so ein Dach sein, erbaut von Dilettanten. Aber Flugzeuge im Wert von mehreren Millionen US-Dollars darunter einstellen, wer tut den sowas?

  2. Zitat:-Das paraguayische Stromnetz ist labil und wird auch zukünftig nicht das halten können, was man als treuer Zahler annehmen mag.-
    Diesen Satz journalistischer Klarheit möchte ich hervorheben, selten in der Presse so klare Worte gelesen..danke!