Uruguay erkennt politische Verfolgung durch Cartes an

Montevideo: Die behandelnde Richterin der Anträge auf politisches Asyl in Uruguay von vier Paraguayern, informierte ihren paraguayischen Kollegen darüber, dass sie politische Verfolgung durch Präsident Cartes erkannten.

Die Richterin Dr. María Noel Odriozola Sandoval informierte ihren paraguayische Kollegen Gustavo Amarilla darüber, dass Luis Osvaldo Sánchez und Brian Esteban Martínez Jara offiziell Asyl bekommen haben. Der angeführte Grund ist politische Verfolgung durch Präsident Cartes. Beide wurden wegen vermutlicher Fabrikation von Molotiv Cocktails international gesucht.

Nach dem Tod von Rodrigo Quintana übergab man der Staatsanwaltschaft das Überwachungsvideo des Parteigebäudes. Anstatt den Mord zu untersuchen widmete sich die Staatsanwaltschaft den Männern, die Flaschen in der Hand hielten. Ob jedoch Mineralwasser oder was anderes darin war kann nur allein mit dem Video nicht herausgefunden werden. Die Staatsanwaltschaft erkannte den Bau von Waffen darin, worauf Haft steht.

Da die uruguayische Judikative nun offiziell Stellung zu 2 der 4 Antragstellern genommen hat und der Versuch sie da festzunehmen und nach Paraguay auszuliefern fehlschlug, kann man sich denken, was mit Rubén Moisés Cáceres und Osvaldo Daniel Aquino Notario passieren wird. Da allen das Gleiche vorgeworfen wird, erhalten diese in absehbarer Zukunft ebenso politisches Asyl. Währenddessen haben sie einen Übergangsstatus.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu “Uruguay erkennt politische Verfolgung durch Cartes an

  1. Das muß doch dem letzten Blinden & Tauben zu denken geben! Ob sich das bei der kommenden Präsidentenwahl wohl nieder schlägt?

    1. Es ist den Uruayern doch klar wer den Mord befohlen, H C-Chef sache.Asyl,Asyl!
      Da wird sich bei den Wahlen nichts nieder schlagen. Dazu wird zu gut geschmiert, wo das nicht reicht, werden schnell man die Stimmen gekauft!

  2. So ein Schwachsinn, Cartes hatte es befohlen.Nun können die Uruguayer den Paraguayern eins aus wischen.Beim Fußball hat es ja nun nicht geklappt (2030).