Uruguayer wollen in ein großes Hafenterminal in Paraguay investieren

Asunción: Eine Gruppe von uruguayischen Geschäftsleuten präsentierte der Regierung ein Projekt welches die Möglichkeit inkludiert, in einen paraguayischen Hafen zu investieren, der Eisenerz aus Bolivien abtransportieren kann.

Fernando Puntiliano, Repräsentant der Zamin Resources, interessierte Geschäftsgruppe die das besagte Projekt vorantreiben möchte um Eisenerz aus Bolivien nach Uruguay zu transportieren, sagte, dass ein Hafen mit tiefem Becken auf paraguayischem Boden unumgänglich sei.

„Wir redeten mit der paraguayischen Regierung über die Themen, die ein solches Frachtterminal entstehen lassen können“. „Wenn also eine Übereinkunft mit Bolivien getroffen werden kann“, so Puntiliano, „wäre der nächste Schritt einen Hafen in Paraguay zu errichten“.

Der Geschäftsmann informierte darüber, dass sie mit der Regierung eigene Kommissionen gründen wollen, die alle Aspekte der infrastrukturellen Entwicklung berechnen und prüfen. Dabei wird besonders auf Umweltverträglichkeit wert gelegt. Der Hafen könnte zudem eines der größten internen Verteilerzentren des Landes werden.

Puntiliano signalisiert ebenfalls, „dass der Plan ein logistisches Geschäft werde welcher auch Energieverkauf ins Ausland inkludiert. Wenn wir auch den Investitionsbetragt noch nicht genau betiteln können, meinte er, sind es „Hunderte Millionen US-Dollar“.

Erst gestern ließ die paraguayische Regierung verlautbaren, dass verbal der Stromverkauf aus Yacyretá nach Uruguay von argentinischer Seite grünes Licht bekommen habe, was ganz neue Finanzquellen zum Sprudeln bringt. Der Verkauf nach Uruguay bringt der paraguayischen Regierung fast 30 Mal mehr ein als der Itaipú Strom, den sie nach Brasilien verkaufen „müssen“.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: Jan Päßler)

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