US-Ärzte führten 161 Operationen durch

Itauguá: Parallel zum internationalen Truppenwettbewerb agierten 90 US-amerikanische Ärzte und betreuten mehr als 5.000 Patienten. Es gab mehr Arbeit als Zeit.

Kostenlos begutachteten und berieten 90 Ärzte mehr als 5.000 Patienten während ihres 10-tägigen Aufenthalts in Paraguay. Die Entfernung eines Kiefertumors war der schwierigste chirurgische Eingriff.

“Die operativen Eingriffe bezogen sich meist Mund, Kiefer und Gesichtschirurgie, sowie Hernien”, erklärte Dr. Marcos Martínez, Direktor des Nationalen Krankenhauses von Itauguá.

Eine der 161 chirurgischen Eingriffe war beispielsweise eine Frau mit einem gebrochenen Oberkiefer wegen einem Schuss ins Gesicht. Der Patientin musste ein Stück Rippe entnommen werden um eine um ihr Gesicht wieder herstellen zu können.

Ein weiterer Fall war ein 31-jähriger Mann, der mehrere Wadenbeinbrüche hatte und alle Metalleinsätze, die in Paraguay ein halbes Vermögen kosten, von der US-Stiftung kostenlos erhielt.

Für die paraguayischen Behörden war die US-Mission ein voller Erfolg, da die Patienten ohne Voranmeldung kommen konnten und eine kostenlose Behandlung erhielten.

Wochenblatt / Hoy

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7 Kommentare zu “US-Ärzte führten 161 Operationen durch

    1. In den USA gibt etliche Ärztevereinigungen die für die Armen in den USA kostenlos Diagnosen und Behandlungen durchführen. Diese Ärtze tun dies in ihrer Freizeit und werden von einigen Unternehmen durch kostenlose Medikamente usw. unterstützt. Diese Tätigkeiten waren auch nach der Einführung von „Obama Care“ notwendig und werden es auch wohl in Zukunft bleiben.

  1. Wenn ich das ganze richtig verstehe sind die Paraguay Aerzte nich faehig diese Arbeiten durchzufuehren? Frage sind die unzaehligen Universiaeten eventuell unserioes beim Doktortitel Verkauf?
    Kann ich morgen eine Universitaet eroeffnen und naechste Woche Doktortitel verkaufen!

    1. So ähnlich schon. Mit Geld und Amigos läßt sich beinahe alles erreichen. Im Zweifelsfall vielleicht noch das richtige Parteibuch. So einfach ist das. Das Problem entsteht erst dann, wenn diese „hochgebildeten und super qualifizierten Fachkräfte“ sich im Ausland bewerben wollen. Dann stellen sie nämlich fest, daß ein paraguayischer Titel nicht viel Wert ist.

    2. Es gibt sicherlich auch gute Ärzte in Paraguay, mein Vater sagte mir mal er hätte mal einen erstklassigen Neurologen aus PY auf einer Fachmesse kennengelernt – der allerdings im Ausland arbeitete. Ausserdem kam hier vor kurzem ein Artikel über ein kleines Mädchen, was ja ein Spenderherz (?) eingepflanzt worden war. Alles in Paraguay gemacht.
      Jedoch dürfte die Mehrheit nicht sonderlich gut qualifiziert sein, wenn für jeden Käse 4-5 Medikamente, darunter IMMER Antibiotika, verschrieben werden, getreu dem Motto „Mit Kanonen auf Spatzen schiessen“.

      Eine tolle Sache aber von den US-amerikanischen Ärzten, bestimmt waren auch viele Studenten dabei, die bei solchen Sachen eine ganze Menge lernen.

    3. Es gibt durchaus gute Ärzte in Paraguay. Die haben aber alle ein paar Sachen gemeinsam:

      1) Raum Asuncion
      2) Ausbildung zumindest für einige Jahre in den USA/EU gemacht
      3) Privatkliniken mit Preisen von Gs 500 000 pro consulta aufwärts.
      4) Trotzdem eine entsprechende Warteliste, da der normale Arzt in Paraguay wenig Ahnung von seiner Materie hat und gute Ärzte eben die große AUSNAHME sind.

      Der beste Rat, den ich jedem DACHLER geben kann ist, bei jedem mittleren bis größerem Problem nach Asuncion zu fahren. Das Fehlbehandlungsrisiko ist sonst einfach zu hoch.

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