Verbaler Wahlkampf in vollem Gange

Asunción: Nicht grundlos denunziert Präsidentschaftskandidat Efraín Alegre eine Schmutzkampagne in Hinblick auf die Wahlen im April. Präsident Cartes riet ihm seine Familie zu beschützen.

Während des gestrigen Treffens liberaler Politiker in Villa Hayes versicherte Efraín Alegre am Sonntag (heute) eine Pressekonferenz einzuberufen, bei der er auf die harschen Anspielungen des aktuellen Präsidenten eingehen wird. Diese Schmutzkampagne war so anscheinend nicht erwartet worden, da Familie meist außen vor gelassen wird.

“Morgen um 10 Uhr geben wir eine Pressekonferenz und werden als Familie antworten“, sagte gestern Nachmittag Alegre. Ebenso erklärte er permanent im Visier der Cartes Medien zu stehen, auch wenn diese keine große Verbreitung hätten. “Um so stärker die Kritik an mir umso mehr Angst haben sie zu verlieren.“, versicherte Alegre.

Alegre, der bisher keinen persönlichen Wachschutz hat, möchte auch nach den Drohungen des Staatsoberhauptes nichts daran ändern. “Ich habe keinen Wachschutz und werden auch keinen haben“, so Alegre abschließend.

Wochenblatt / Abc Color

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

4 Kommentare zu “Verbaler Wahlkampf in vollem Gange

  1. Das Cartes seinen Gegner raet seine Familie zu schuetzen, ist der Hammer. Eine verbale Entgleisung. Wieder ein weiterer Beweis, dass Cartes mit nahezu vollkommener Sicherheit im illegalen Milieu auch Geld verdient.
    Als Cartes vor einigen Monaten mal im Landesinneren ein Bauwerk besichtigte – in einem kleinen Staedtchen, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, war dort ein Grossaufgebot von Polizisten zugegen, so als ob der amerikanische Praesident kommen wuerden. Auch verzichtete Cartes darauf zu speisen, obwohl der Gouverneur einlud.
    So eine Paranoia ist mit Angst auf verfeindete Drogenkartelle u.ä. zu werten.