Eine Gleichung mit vielen Unbekannten

Luque: Am Flughafen Silvio Pettirossi wurden zwei Waffen in einem Paket gefunden, was aus den USA kam. Die Luftfahrtbehörde hielt den Fall unter Verschluss. Die Polizei sollte außen vor bleiben.

Am vergangenen Freitag wurde bekannt, dass ein Scanner in einer Fracht aus den USA zwei zerlegte Waffen entdeckte. Der Absender, die Firma Frontliner. Der Kurierdienst, der die Waffen an einen gewissen Miguel Ángel Marín Rojas liefern sollte, gehört unter anderem dem Sohn des aktuellen Sportministers und Ex-Tennislegende Victor Pecci.

Miguel Ángel Marín Rojas hätte das Paket am Flughafen abholen sollen. Die zivile Luftfahrtbehörde (Dinac) versuchte den Fall zu verheimlichen und kontaktierte nur die Dimabel, die Abteilung für Munition der paraguayischen Streitkräfte. Jetzt, wo der Fall publik ist, wird vonseiten der Dinac alle Verantwortung auf die Dimabel abgewälzt, die den Fall der Staatsanwaltschaft und der Polizei hätte melden sollen.

Lorenzo Orué, Berater des Dinac Präsidenten, Luis Aguirre, sagte bei einem Interview, dass für das Anzeigen die Dimabel zuständig gewesen wäre. Der Leiter der Dimabel, General Enrique Caballero, erklärte dass eine Ermittlung gegen den Kurierdienst eingeleitet wurde, da Waffenschmuggel vorliegt. Jedes dieser Kaliber 5.56 Gewehre kostet rund 11.000 US-Dollar auf dem Schwarzmarkt.

Falls sich doch noch eine Behörde dazu animieren sollte den Fall anzuzeigen, könnte die Staatsanwaltschaft auch ermitteln. Weder der Sportminister noch sein Sohn Guilano oder ein Repräsentant der Versender standen für ein Gespräch bereit.

Wochenblatt / Abc Color

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