Verbraucher werden an öffentlichen Kosten beteiligt

Privatunternehmen aus dem In- oder Ausland sollen Wasserleitungen und die Kanalisation erneuern, das gab die Stadtverwaltung von Fernando Mora bekannt. Die Kosten werden den Steuerzahlern in Rechnung gestellt.

Diese Praxis ist mittlerweile überall auf der Welt verbreitet, städtische Infrastrukturkosten auf die Verbraucher umzulegen, entweder mit einem Pauschalbetrag oder den tatsächlichen Kosten.

Die Stadtverwaltung von Fernando de la Mora hat nun bekannt gegeben, dass man mit der Fakultät für Architektur an der Nationalen Universität von Asunción (UNA) einen Vertrag unterzeichnet hat, bei der eine neue Kanalisation und ein neues Trinkwassernetz installiert werden soll. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf fast 2 Milliarden Guaranies.

Dabei werden Schuldverschreibungen von der Gemeinde ausgegeben, um die Planungsphase zu finanzieren, dieses Unterfangen muss aber noch genehmigt werden. Die Börse von Asunción verfügt über den notwendigen Etat, sagte der Bürgermeister von Fernando de la Mora, Edgar Quintana.

Das ist das größte Projekt welches die Essap mit unserer Gemeinde durchführen wird, erklärte Quintana. Es umfasst die Installation von Rohrleitungen und Hausanschlüssen, neue Regenrinnen und Gullys. Diese Arbeiten verzahnen öffentliche und private Dienstleistungen.

Sobald die Fakultät einen genauen Kostenvoranschlag und eine Leistungsbeschreibung entworfen hat, werden wir eine Ausschreibung mit in- und ausländischen Unternehmen beginnen, die auch das nötige Potential und Kapital dafür haben, sagte der Bürgermeister.

„Die Unternehmen werden kommen und investieren, zahlen muss aber auch der Steuerzahler“. Die ANDE verlangt auch Gebühren für einen Stromanschluss, dies sollte auch für einen Wasser- oder Kanalanschluss so sein. Die Kosten könne man noch nicht fixieren, das liege auch an den beteiligten Privatunternehmen, erklärte Quintana abschließend.

Quelle: ABC Color, Foto: Essap

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