Caacupé: Anwohner des Zentrums von Caacupé und der umliegenden Stadtteile beschwerten sich, nachdem sie durch die Sprühung von Senepa vergiftet worden waren. Ihren Angaben zufolge drang das Gift in die Häuser ein und verursachte bei mehreren Personen Reizungen der Augen, der Nase und des Rachens sowie trockenen Husten. Die Senepa versicherte, dass es sich um das „beste” Produkt handelt, das sie haben.
„Es hätte uns fast alle umgebracht, als es passierte, sogar Kinder und ältere Menschen konnten eine ganze Weile lang nicht atmen”, berichtete Abril Ferrel. „Sie sollten zumindest Bescheid geben, denn es gibt Kranke und Kinder, die diesen starken Geruch nicht vertragen”, beklagte sie sich.
Der Anzeige zufolge fuhr der Sprühwagen am Dienstag gegen 18:00 Uhr vorbei. „Es war scharf, das hat es noch nie gemacht, nur jetzt“, sagte sie. Der Leiter der Zone III Cordillera des Senepa, Pablo Cáceres, erklärte seinerseits, dass sie weder die Chemikalie gewechselt noch etwas Ungewöhnliches verwendet hätten. „Wir verwenden immer das gleiche Insektizid, Lambda-Cyhalothrin, es ist das beste, das wir haben“, versicherte er.
Was die Beschwerden angeht, verwies er auf das Verhalten der Menschen. „Früher haben die Bürger Respekt gezeigt und sich für ein paar Minuten in ihre Häuser zurückgezogen. Jetzt zeigen die Menschen keinen Respekt mehr und bleiben auf der Straße, wo sie sich selbst dem Insektizid aussetzen”, erklärte er.
Wochenblatt / Extra
















bmwgs1150r
Es ist immer Gift was sie sprühen, wann werden die Menschen endlich verstehen, dass die Krankheiten durch das Sprühen kommen und dass ohne das Sprühen viel weniger Menschen krank werden würden?
TejuJagua
Viele Menschen wissen das schon und klagen auch dagegen.
Aber die Verantwortlichen für diese Vergiftungsaktionen reagieren auf die Klagen derart, daß sie in den Barrios der Kläger noch extra Sprühaktionen durchführen lassen.
Was für ein Mensch muss man sein, wenn man wissentlich seine Mitmenschen vergiftet?