Víctor Bogado soll angeblich Einsicht zeigen

Asunción: Nach mehreren Treffen mit der Parteispitze wurde Senator Víctor Bogado mutmaßlich nahegelegt sich staatsanwaltlich wegen Einflussnahme und Betrug untersuchen zu lassen. Da keine zweite Abstimmung darüber im Senat möglich ist soll laut Angaben seines Anwaltes Óscar Gemán Latorre er selbst diesen Schritt beabsichtigen. Einen Tag vor der Entscheidung, die ihm Schutz vor der Justiz brachte, kündigte Bogado auch schon über Latorre diesen Schritt an und hielt ihn nicht ein. Dass es sich diesmal um einen taktischen Schritt handelt ist zu bezweifeln, da die Proteste überhand nehmen und ein Bauernopfer brauchen.

In den Reihen der ANR bevorzugt man sicher nur einen Gesetzgeber zu verlieren als alle zwölf, die für ihn stimmten. Während Parteichefin Lilian Samaniego davon spricht dass Bogado beginnen soll Verantwortung für sein handeln zu übernehmen erklärt Latorre, dass die Protestmärsche wie der „#15N“ der Demokratie im Land gut tun. Den Manifestationen schlossen sich neben hunderten Lokalen im Land auch ein Hotel in Brasilien und ein Restaurant in den USA an.

Bogado wurde zur Last gelegt seinem Kindermädchen neben einem Beraterposten im Abgeordnetenhaus einen weiteren Job bei Itaipú verschafft zu haben, was eine Planstelle war. Die daraus erzielten Gewinne zahlte das Kindermädchen in weiser Voraussicht zwar zurück bekam jedoch die Hälfte als Abfindung zurückerstattet. Da Bogado für diesen zweiten Job seinen Einfluss geltend gemacht hat, wurde er angeklagt. Nur mit einer Selbstanzeige kann die Untersuchung wieder in Gang gebracht werden.

(Wochenblatt / Foto: Ultima Hora)

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5 Kommentare zu “Víctor Bogado soll angeblich Einsicht zeigen

  1. Die Paraguayos sind wohl endlich aufgewacht den korrupten
    Politikern den den Kampf anzusagen. Es wird sich noch vieles ändern in den nächsten Jahren, zum Wohle des Volkes.

    Schade, dass Cartes nur 4 Jahre zeit hat.

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