Villarrica – letzter Halt für das neueste EPP Opfer

Villarrica: Als die gemeinsamen Kräfte, Polizei und Militär, in Arroyito, Provinz Concepción, den Wald nach Kämpfern der EPP durchkämmten trafen sie auf eine bewaffnete Gruppe. Mindestens zwei Hunde, die die militanten Kämpfer in ihrem Camp hatten, warnten bellend vor den Uniformierten, was ihnen Zeit zur Vorbereitung gab. Dieser Schusswechsel um 02.00 Uhr nachts forderte das Leben des 28-jährigen Feldwebels César Fernández, der aus Villarrica stammt. Ein weiterer Soldat wurde schwer verletzt und wird mit einem medizinisch ausgerüstetem Flugzeug nach Asunción gebracht.

Diese erneut Attacke, die erstmals neben Polizisten auch einen Soldaten traf frustriert. Jedoch soll laut Angaben des Innenministers der Wille nach wie vor vorhanden sein die gewalttätige Zelle, im Norden Paraguays agierend, zu schnappen.

In den einfachen Camp fanden die Einsatzkräfte Material zum Bau von Bomben und Uniformen mit EPP Emblemen. Auch wenn den Hunden keinesfalls eine Schuld zugeordnet werden kann, waren sie Auslöser für die tödliche Verteidigung. Auf die vermuteten Kämpfer der Zone, die die Sicherheitskräfte namentlich zuzuordnen wissen, ist ein Kopfgeld von jeweils 100 Millionen Guaranies ausgesetzt.

Der blutige Kampf bzw. die Attacken ohne befohlene Intervention kostete bereit 13 Polizisten das Leben während fast 40 verletzt wurden.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)

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2 Kommentare zu “Villarrica – letzter Halt für das neueste EPP Opfer

  1. Gewalt löst Gegengewalt aus und wird zuletzt zu einer Spirale der Gewalt.
    „Wer mit dem Schwert kämpft, wird mit dem Schwert umkommen“. Alles Lebensweisheiten, die unbeachtet bleiben und für beide Seiten gelten. Gerade zum bevorstehenden Weihnachtsfest wäre eine friedliche Lösung eine gute Tat. Diese Lösung kann nur politischen Inhaltes sein und muss den Forderungen der Kleinbauern, der Armen und der breiten Masse des Volkes gerecht werden. Nur so kann Paraguay dauerhaften inneren Frieden haben.