Encarnación: Der Mangel an Reparaturdiensten zwingt viele Fahrzeugbesitzer dazu, Reifen zu ersetzen, anstatt sie instand setzen zu lassen.
Es gibt deshalb immer weniger Betriebe, die sich der traditionellen Reifenreparatur widmen – insbesondere jene, die noch klassische Flicken an Auto- und Motorradreifen anbringen. Dieses Handwerk, das jahrelang für Autofahrer unverzichtbar war, erlebt in der Stadt Encarnación derzeit einen deutlichen Rückgang.
Daniel Machado, Besitzer einer Reifenwerkstatt mit mehr als zehn Jahren Branchenerfahrung, stellt fest, dass nur noch sehr wenige Betriebe diese Arbeiten durchführen. „In der Stadt sieht man viele Geschäfte für Neureifen, Achsvermessung und Auswuchten, aber es gibt kaum noch Orte, die Reifen flicken wie früher“, erklärt er.
Machado weist darauf hin, dass seine Werkstatt auf das Flicken von Reifen, den Austausch von Motorradschläuchen und den Verkauf von Gebrauchtreifen spezialisiert ist – Dienstleistungen, die seiner Aussage nach nicht mehr leicht zu finden sind. „Was wir machen, sieht man praktisch nicht mehr. Viele Betriebe haben diese Art von Arbeit aufgegeben“, fügt er hinzu.
Der Rückgang dieser Dienstleistungen stellt vor allem für diejenigen eine Schwierigkeit dar, die nach kostengünstigen Alternativen für die Wartung ihrer Fahrzeuge suchen – insbesondere Motorradfahrer und Autofahrer, die sich lieber für eine Reparatur statt für einen kompletten Neukauf entscheiden.
Die Schließung oder Neuausrichtung dieser traditionellen Werkstätten spiegelt einen Wandel in der Branche wider: Schnelldienste und der Direktverkauf verdrängen zunehmend die handwerklichen Arbeiten, die jahrzehntelang Teil des Stadtbildes waren.
Wochenblatt / Mas Encarnación















