Vor den Kopf gestoßen

Asunción: Der römisch-katholische Erzbischof von Asunción, Edmundo Valenzuela, rief gestern Abend den Staatspräsidenten wegen der Ausschreitungen an. Die Antwort von Mario Abdo Benítez düpierte ihn jedoch ein wenig.

In den gestrigen Abendstunden sprach der Erzbischof mit der Presse und erklärte zuvor den Staatspräsidenten angerufen zu haben, um ihn zu bitten dass er der Polizei zu weniger Gewalt auffordert.

Jedoch, so schien es dem Geistlichen dimensionierte Abdo Benítez die Situation nicht recht. „Wie immer scheint er nicht zu verstehen, was man ihm sagt“, unterstrich Valenzuela.

Der Erzbischof sagte über die Proteste zwischen den Demonstranten und Polizisten, die lediglich durch zwei verbale Provokateure ausgelöst wurden, „dass man mit Gewalt nur noch mehr Gewalt heraufbeschwört“. Aus diesem Grund bat Valenzuela um „mehr Ruhe und Gelassenheit. Das ist nicht die nichtige Methode die Korruption zu bekämpfen. Die Polizei soll es unterlassen zu schießen und die Demonstranten sollen friedlich sein“.

Wochenblatt / Hoy

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4 Kommentare zu “Vor den Kopf gestoßen

  1. „Das ist nicht die nichtige Methode die Korruption zu bekämpfen“

    Doch, das ist um vielfaches besser als „friedlich“ zu demonstrieren.

  2. Die Korruptis der Polizei verteidigen mit allen Mitteln den Reichtum der politik Korruptis?

  3. DerEulenspiegel

    So ist das, wenn man als verwöhntes Söhnchen hinter hohen Mauern, fernab vom Volk und von echter Arbeit groß gezogen wird, dann lebt man fortan in einer Blase und hat keine Ahnung von Nichts. Dann ist auch klar, daß solche Politiker (und davon gibt es viel zu viele) kein Verständnis für die Nöte der Bevölkerung aufbringen kann/will. Solche Politiker sind wirklich fehl am Platz und richten am Ende mehr Schaden an.

  4. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Die meisten „Christen“ heute wuerden Jesus gehasst haben lebten sie zu seiner Zeit.
    Most Professing Christians Would Have Hated Jesus – https://www.youtube.com/watch?v=vDrUTlkQA4M