Wässrige Überraschung

Asunción: Am heutigen Morgen wurden ganz besonders die Autofahrer überrascht, die das Ende März eingeweihte Superviadukt durchqueren wollten. Beide Spuren standen unter Wasser. Eine Pumpe soll ausgefallen sein. Das Ministerium spricht von Sabotage.

Nur wer den Wetterbericht ganz genau verfolgte konnte sich sicher sein, dass es auf dem Weg zur Arbeit einen Wolkenbruch gibt und große Mengen Regen Probleme bereiten können. Im Tunnel des Superviadukts, sammelte sich Wasser, welches von oben herunter rieselte. Ob nun einen Abänderung des Bauplans oder die Verringerung der Baukosten zu Lasten dieses Missstandes gingen, wird bestimmt Teil einer separaten Untersuchung, da weitere Regenfälle auf das Land zukommen werden.

Das Ministerium für öffentliche Bauten hatte jedoch schnell den Schuldigen gefunden. Ein Sabotageakt soll schuld am Problem gewesen sein, da die Pumpen nicht ordnungsgemäß automatisch begannen zu arbeiten. Allerdings gestand der zuständige Projektleiter auch ein, dass der Pumpenraum weder eine Tür hat noch ein Vorhängeschloss hat. Ob dies als nicht fertiggestellte Baustelle gewertet werden kann bleibt jedem Leser selbst überlassen. Fakt ist nur, das dieser Umstand half, damit die zur Hilfe gerufenen Experten schneller Zugang zum ausgefallenen Bereich bekamen.

Der Abgeordnete Dany Durand ging sogar noch einen Schritt weiter und behauptete, dass die 2.000.000 US-Dollar, die vom MOPC eventuell an der Stelle eingespart wurden, nicht an die Firma Isolux Corsan weitergegeben wurden.

Wochenblatt / Abc Color

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