Wasser, ein Stück Lebenskraft

Cambyretá: Wasser ist aktuell an vielen Stellen im Land oftmals nicht in der Menge oder Qualität vorhanden, wie es gebraucht wird. Die Nutzer werden immer mehr und oftmals reicht die Versorgung nicht aus, um allen ein Stück Lebenskraft zu spenden.

Und genau dies war in einem Viertel in Cambyretá, Departement Itapúa, der Fall. Nach 13 Jahren nahm die Wasserkommission San Juan in dieser vorher genannten Stadt einen neuen Brunnen und einen 50.000-Liter-Tank in Betrieb. Das alte System reichte nicht mehr aus, um alle Nutzer zu versorgen.

Die Investition übersteigt mehr als 250 Millionen Guaranies und kommt auch noch insgesamt 5 benachbarten Stadtteilen zugute.

Die Neuanschaffung war das Ergebnis der harten Arbeit der Wasserkommission, die angesichts der Ankunft der Hochsaison die Bemühungen beschleunigt hat, diesen neuen Tank mit dem wichtigen Lebenselixier zu haben.

„Lasst uns mit großer Verantwortung die lebenswichtige Flüssigkeit nutzen, die der größte Reichtum des Menschen ist“, war die Botschaft von Juan Cabello, Präsident der Wasserkommission aus dem Viertel San Juan von Cambyretá.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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4 Kommentare zu “Wasser, ein Stück Lebenskraft

  1. Mein Gott, die haben 13 Jahre gebraucht, um der Korruption ca. 33.000 € vorzuenthalten. Demnach konnten sie pro Jahr satte 2580 €, wenn geschickt angelegt, mit Zinseszinsen auch weniger. Man o man, hier im Paragauy geht es ja um sagenhafte Beträge, die die Korruption übrig lässt. So viel Geld (2580 €) pro Jahr auf die hohe Kante zu legen, obwohl tausende Menschen Straßenabgabe (Hablilitation), Grundstücksteuer, Gewerbepatente usw. bezahlen. Okay, davon werden 78% nur für Gehälter der Wasserköpe ausgegeben. 78% abzüglich satte 2580 € pro Jahr, da kann man sich etwas vorstellen, wie diese korrupten Politiker und Wasserkommissionsmitglieder, die sich nun auch noch mit gscheit Grinsen auf dem Diente de Stockzahn auf die Schultern kloppen, in Armut leben mussten.

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  2. Was bringt es den Menschen in PY, wenn Paraguay angeblich über die größten Süßwasserreserven der Welt verfügt, aber die hiesigen Politiker nicht einmal in der Lage sind, ihre Bevölkerung flächendeckend und jederzeit mit Trinkwasser zu versorgen! Statt dessen plant Coca Cola eine große Produktionsstätte für teures “Mineralwasser und sonstige Getränke” zu errichten. Jedenfalls wurde darüber hier schon vor vielen Monaten berichtet, auch wenn es um dieses umstrittene Thema bedenklich ruhig geworden ist.

    1. In Paraafrica läuft das so und das ist durchaus so zu verstehen, dass sie in der Lage sind, ihre Bevölkerung flächendeckend und jederzeit mit Trinkwasser zu versorgen: Ob gerade Bürgermeister und -innen-Wahlen sind und die Wahlversprechen schon mal angeteigt werden oder vom Ausland gesponsert. Dat wird dann auch fachmännich gebastelt und nie mehr angefasst. Dat fällt dann schon bald in seine Einzelmoleküle, spätestens nachdem alle Amigos bezahlt wurden, dem ersten Regen oder nach 14 Tagen der Fertigstellung. So gut gebastelt ist dat dann auch. In der prallen Sonne der Zement der Sonne überlassen, ohne ihn abzudecken und zu bewässern, ist von der 2mm Zementschicht bald nur noch Staub übrig. Würde mich nicht wundern, wenn dieser Wasserturm beim nächsten Zyklon von 2 km/h umfällt und wieder der Haarald Glöööckler schuldig ist. Na, musstens 20 große Schrauben verwenden, um den Tank in den Sockel zu schrauben. Habens aber entweder nur kleine Schrauben am Lager, dafür 10 Stück, oder gar keine Schrauben und haben dafür Nägel verwendet.
      Fazit: Im Paraafrica sieht alles erst einmal wie neu aus. Dann wird es nie wieder angefasst und seinem Schicksal Einzelmolekülzerfall überlassen. Jedenfalls werden Archäologen in 1500 Jahren diesen Wasserturm oder auch sonst irgendwas, was im Paraafric bis heute gebaut wurde, nicht mehr vorfinden. Ich würde sogar behaupten, nicht einmal in 15 Jahren.

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