Asunción: Obwohl es bereits ein Gesetz gibt, um lächerliche Namen zu verhindern, wählten viele Leute trotzdem Namen wie “Ambere“ (Eidechse), “Sandalia“ (Sandale) und so weiter für ihren Nachwuchs.
Das Standesamt berichtete, dass in nur fünf Jahren bereits 1.200 Personen gerichtliche Verfahren eingeleitet haben, um ihren Namen nachträglich zu ändern, sobald sie volljährig waren. „Seit dem Jahr 2020 haben wir etwa 1.200 Akten mit Urteilen zur Namensänderung. Das Gesetz sieht vor, dass man bis zu drei Vornamen haben kann, diese dürfen jedoch nicht lächerlich sein oder Verwirrung bezüglich des Geschlechts stiften“, erklärte Maximiliano Ayala, Direktor des Standesamts.
Angeblich sollen die Kontrollen ab jetzt verschärft werden, damit so etwas nicht wieder vorkommt. „Was wir anstreben, ist, das Bewusstsein der Eltern zu schärfen, damit sie nicht versuchen, ihre Kinder mit solchen Namen zu registrieren. Es gibt Namen, die nicht vergeben werden dürfen, weil wir die Rechte des Kindes priorisieren wollen – damit sein Name in Zukunft nicht zum Gegenstand von Spott wird“, schloss er.
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