Wenn Tote als Mieter auftreten

San Lorenzo: Die Polizei durchsuchte einen Schuppen, der nicht nur als Lagerraum, sondern wohl auch als Versteck für gestohlene Fahrzeuge diente.

Die Räumlichkeiten wurden im Januar von einem Mann gemietet, der den Ausweis einer verstorbenen Person verwendete, um den Vertrag abzuschließen, ohne Verdacht zu erregen.

Die Halle gehört einem Anwalt, der sie Berichten zufolge nach einer Vereinbarung per WhatsApp in gutem Glauben vermietet hat. Monate vergingen und da auf einmal die Mieten nicht mehr bezahlt wurden, beschloss er, hinzugehen und nachzuschauen, was los war. Dort fand er ein Auto vor, Laken an den Fenstern und eine Rücksitzbank. Er witterte, dass etwas nicht stimmte und erstattete sofort Anzeige.

Als die Polizei die Informationen überprüfte, brach alles aus: Das Auto war seit letztem Monat als gestohlen gemeldet worden, direkt auf dem UNA-Campus. Sie fanden auch mehrere Nummernschilder von anderen gestohlenen Fahrzeugen. Kommissar Velázquez forderte die Menschen auf, vorsichtig zu sein, bevor sie Wohnraum oder Lagerstätten an Fremde vermieten.

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