Wer anderen eine Grube gräbt…

Encarnación: Ein Pärchen aus der Departementshauptstadt von Itapúa wollte schlauer sein als der Rest und gab vor um 50 Millionen Guaranies bestohlen worden zu sein.

Julio César Garay (36) und Dionicia Gavilán (30) denunzierten bei der Polizei des 106. Reviers, von Räubern besucht worden zu sein. Außerdem sagten sie, dass die Beute 50 Millionen Guaranies betrug, Produkt einer Abfindung vom letzten Arbeitsplatz des Mannes. Die Hausangestellte wurde beschuldigt.

Bis dahin klang die Version der Geschädigten noch glaubhaft. Erst als die Polizei den ehemaligen Arbeitsplatz des Opfers besuchte und die Arbeitsgeber befragte, kamen die Uniformierten ins zweifeln.

Der Arbeitgeber, ein Restaurantbetreiber aus der Innenstadt erklärte, nichts von der Abfindung zu wissen, da Garay weiterhin bei ihnen in Lohn und Brot steht. Auch wenn sie davon wussten, dass Garay kündigen wollte, bisher kam es noch nicht dazu. Allerdings sorgte das Schicksal dafür, dass er Garay nun doch gekündigt wurde. Zum einen log er die Polizei an und zum anderen simulierte er ein Verbrechen.

Den Polizisten gegenüber konnte er nicht erklären, wo er das vermeintlich geraubte Geld hatte. Er versuchte sich mit Ausreden wie Geldverleihen und Entschädigung vom zweistaatlichen Wasserkraftwerk Yacyretá. Garay widersprach sich. Nichtsdestotrotz verdienten sich beide einen Aufenthalt hinter Gittern.

Wochenblatt / Resumen Informativo / Mas Encarnación

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