Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen

Capiatá: Der Präsident der Republik nahm heute Morgen an einer Einweihung einer Verbindungsstraße nach Areguá teil, welche schon seit letztem Jahr befahren wird. Eine Brücke rückt dabei in den Vordergrund.

Die Teilstrecke zwischen dem Ortsteil Naranjaty von Capiatá und Costa Fleitas, welcher zu Areguá gehört, wurde heute mit der Präsenz des Präsidenten eingeweiht. Zur Einweihung gehört auch eine strategische Brücke über den Yukury Bach welche aus Metall konstruiert wurde, jedoch nur eine Fahrspur besitzt und schlussendlich mit einer Ampel funktioniert. Mehrere Nutzer sozialen Netzwerke fanden den Fakt so lustig, weil er an eine Brücke erinnert, die bei der Durchfahrt eines Kreuzfahrtschiffes nach oben aufgeht. Damit hat Paraguay neben den zahlreichen Holzbrücken nun die erste 24 m lange Ampel-geregelte Brücke, um mit der Infrastruktur der ersten Welt aufschließen zu können.

Leider reichten die finanziellen Mittel nicht die Brücke doppelt so breit zu bauen. Anstatt das Geld für mehr Metallträger zu investieren wurde lieber ein intelligentes Ampelsystem eingekauft, was, wenn man es genau nimmt, eh nicht benutzt wird, da man auf einfachste Weise erkennen kann, ob von der anderen Seite etwas kommt.

Wochenblatt / MOPC

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3 Kommentare zu “Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen

  1. Sehr clever! Da spart man sich mindestens die Hälfte an Kosten, wenn nur eine Fahrspur gebaut wird. Der Zweck bleibt ja gleich! Abdo sah dies bestimmt genauso und hat darum nicht nachgefragt, warum die das so gebaut haben. Wichtig war nur das Eröffnen dieses Bauwerks um mal was anderes zu tun als Corona-Schreckensnachrichten zu verkünden.

  2. Schmunzelnd muss ich anmerken, dass die sog. ´Hohen Herren` dieses Landes`die Strasse mit den Flaggen der Niederlande eingeweiht haben. Sicherlich hat das Geld noch nicht einmal für die richtige Beflaggung gereicht.

  3. Wieder ein Meilenstein des Versagens und der Korruption der Politik Marionetten. Der ausländische Verkäufer einer Ampel bekommt das Geld statt einheimische Bauarbeiter und ein örtlicher Stahlhändler?