Wer hätte das gedacht?

Altos: Wer den Wohnkomplex Aqua Village kennt, kann sich leicht vorstellen, dass beim Bau der zahlreichen Villen sicherlich viel Geld zum Einsatz kam. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Im Rahmen der Aktion “A ultranza” wurden am Samstag drei luxuriöse Wohnhäuser im Aqua Village Komplex in Altos durchsucht. Agenten des Nationalen Sekretariats für Drogenbekämpfung (Senad) und der Staatsanwaltschaft sind mit der Operation betraut.

Die beschlagnahmten Grundstücke gehören Personen, die mit dem Insfrán-Clan und Alberto Koube in Verbindung stehen, der nach Angaben der Behörden bereits verhaftet worden ist.

Um in die Häuser zu gelangen, mussten sie Türen aufbrechen und geschlossene Stromkreise deaktivieren. Die Staatsanwälte Deny Park, Fabiola Molas und Osmar Segovia waren mit den Durchsuchungen beauftragt worden.

Dummerweise kam dabei auch eine Stromrechnung ans Tageslicht, die dem Vorkandidaten von HC auf den Gouverneursposten von Central, Erico Galeano, gehört und womit nicht nur belegt wird, dass der aktuelle Abgeordnete aus dem Cartes-Flügel ein Haus in Aqua Village besitzt, sondern auch dass er in intensivem Kontakt mit Alfredo Koube steht, dem Kopf der Drogenbande.

Wochenblatt / Foto: Wochenblatt

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Europakongress

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3 Kommentare zu “Wer hätte das gedacht?

  1. Eigentlich erstaunlich, dass Colorado-Parteimitglieder sich mit abzwacken von Steuergeldern den Hals nicht genug vollstopfen und es nötig haben sich dem Drogenhandel auch noch zu widmen. Naja, sind ja auch über 2 Millionen Mitglieder. Haben sicherheitshalber noch ein oder drei Parteibücher einer anderen Partei in der Schublade.
    Nun. Wer hätte das gedacht? Also ich nicht! Ich dachte bisher, dass man es mit einzig Feuerchenmachen beherrschen und einer Intelligenz eines Herings durchaus zu all den Luxusgütern bringen kann, wie zum Beispiel alle diese Luxuskarossen auf dem Parkplatz des Tschopping Del Sol am 23. Dezember.
    Hier ist bekanntlich nicht des Staates Substitute für die Einhaltung von Gesetzen zuständig, sondern für den Erhalt vom Zahltag von Gehältern, Boni, Boni der Boni, Sonderzuschläge und Sonderzuschläge der Sonderzuschläge von 76% der jährlichen Steuereinnahmen. Da muss man schon einem Amigo auf die Hühneraugen getreten sein, damit einen Anzeige bei der Vorschul Staatsanwaltschaft eintrifft und die sich zum eisgekühlten Burro raus getrauen.
    Wie geschrieben: Wer hätte das gedacht? Also ich nicht!
    Nun, das sind ja alles positive Nachrichten der letzten Tage. Doch zählt, was aus den Anklagen der hiesig Vollprofi Staatsanwaltschaft am Schluss noch übrig bleibt. Nicht das erste Mal, dass solche Residenzen vor den Augen der hiesig Vollpfosten Staatsanwaltschaft gestohlen wurden und nicht mehr auffindbar sind für die Gerichtsverhandlung. Ich denke mal, die netten Damen und Herren, die jetzt angeklagt sind, sollten hart bestraft werden mit 14 Tagen Hausarrest oder dem ersten Regen – je nachdem, was zuerst eintrifft.
    Für mich immer noch nicht sehr erstaunlich, dass diese Operation just dann gestartet wurde, als der Ex-Innenmister des Paragauys dem Al Cartes an den Karren fahren wollte und dabei herausgekommen ist, der Ex-Innenmister und frühere Jefe der SENAD selbst Beziehungen zu Dorgenhandelskreisen unterhielt. Aber nun ist er ja zurückgetreten und alles ist wieder ok und gegessen.

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