Franz Wiebe hatte keinen Kontakt zu den anderen Geiseln

Rio Verde: 214 Tage war der Mennonit Franz Wiebe in den Händen der selbsternannten paraguayischen Volksarmee EPP. Am Samstagabend kam er frei. Wiebe soll keinen Kontakt zu den noch anderen drei entführten Personen gehabt haben.

Jacob Neufeld, ein Verwandter von Franz Wiebe, berichtete, dass der Freigelassene den Tag mit verbundenen Augen verbracht habe, in der Nacht jedoch sei Wiebe die Binde abgenommen worden. Ein Kontakt mit den weiteren Entführten der EPP, Edelio Morinigo, Felix Urbieta und Abraham Fehr kam nicht zustande.

„Wir wissen nichts über die anderen Geiseln“, erklärte Neufeld. Er betonte, dass die ganze Familie von Wiebe und seine Verwandten sehr glücklich über die Freilassung seien. Er dankte Gott, der Regierung und der Öffentlichkeit für die Unterstützung. „Für uns war Samstag ein großer Tag. Wir Mennoniten können uns manchmal nicht so richtig ausdrücken, aber wir danken allen Beteiligten, dass Wiebe frei ist“, sagte Neufeld.

Quelle: ABC Color

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