Wo Bartträger diskriminiert werden

Paraguarí: Ein 69-jähriger Fotograf, der letztes Wochenende die Krönung der Königin der lokalen Fußballliga begleiten sollte, wurde wegen seines Bartes diskriminiert und vom Event ausgeschlossen. HC Politiker wollten keinen Revoluzzer vor Ort.

Noch bevor der Event begann fuhr der Fotograf mit dem Namen Ramón Cabrera in die Stadt und kaufte in einem Eisenwarengeschäft ein paar Schrauben. An der Kasse sprach er mit dem Eigentümer, dem er erzählte als Fotograf engagiert worden zu sein. Dieser, Walter Baruja, Bruder des Gouverneurs des Departements Paraguarí, Carlos Baruja (HC) und Besitzer mehrerer Motels, anstatt sich mit ihm zu freuen, erklärte ihm der Planer dieses Events zu sein und wenn er sich nicht von seinem Bart trennen würde und einen Anzug trage, würde ihm der Einlass verwehrt.

Der Fotograf erklärte Baruja, dass er sich noch einen Anzug anziehen aber von seinem Bart nicht trennen werde. Ihm wurde eine Absage erteilt. Er nahm nicht am Event teil.

Cabrera sagte, er habe bei den Medien der Hauptstadt gekündigt und übernimmt jetzt gesellschaftliche Ereignisse. Er hat noch nie ein ähnliches Problem mit seinem Aussehen gehabt.

„Ich trage meinen Bart normal, einen natürlichen Bart, ich denke nicht, dass er hässlich ist, und wenn er hässlich ist, kann man mir auch nicht sagen, dass ich nicht reingelassen werde“, sagte er.

Wochenblatt / Beispielbild

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2 Kommentare zu “Wo Bartträger diskriminiert werden

  1. DerEulenspiegel

    Nicht jeder Vollbartträger ist ein Revoluzzer, genauso wenig wie jeder roter Krawattenträger unbedingt ein bornierter Colorado sein muß, oder gar ein Kommunist. Hat sich offensichtlich noch nicht überall herum gesprochen.

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