Wo ein Wille, da ein Weg

Caaguazú: Eine Gruppe von Ehrenamtlichen zeigte auf, wie der Wille einen Weg ebnen kann, um ein Ziel zu erreichen. Eine Skulptur der Jungfrau von Rosario, die im Oktober letzten Jahres in der Kirche von San José de los Arroyos verbrannte, wurde zusammen mit anderen Gegenständen wieder hergestellt.

Ziel war es, diese Dinge wieder zu Novene zu Ehren des Schutzheiligen der Gemeinschaft, San José Esposo, die am Dienstag, dem 9. März, begann, fertig zu stellen.

Die holzgeschnitzte Figur, die für die Gemeinde einen unkalkulierbaren historischen und religiösen Wert hat (nach den Daten vor 166 Jahren hand-geschnitzt), wurde vor 5 Monaten größtenteils durch einen Brand zerstört.

Nach dieser schicksalhaften Nacht gab es praktisch keine Hoffnung mehr, dass die Figur wiederhergestellt werden würde. Sie war so gut wie vollständig zerstört. Die Überreste der Skulptur kamen zu einer Analyse durch Experten für die Restaurierung antiker Bilder. Sie berichteten, dass man die Heiligenfigur wieder herstellen könne.

Sofort startete das Jugendpastoral des Distrikts eine Kampagne und begann in Abstimmung mit anderen kirchlichen Institutionen die notwendigen Schritte und Kontakte, um den heiklen Prozess der Restaurierung durchzuführen.

Luis Ayala Pereira, ein junger Mann aus dieser Stadt, der in einer Werkstatt für religiöse Kunst in Asunción studiert und arbeitet, leitete die Restaurierungsarbeiten, die aus einer vollständigen Rekonstruktion des Gesichts der Figur bestanden und ihnen neue Hände und ein neues Jesuskind gaben. Somit war es möglich, den symbolischen Wert des Relikts zu retten und zu bewahren.

Das Restaurierungsteam bestand auch aus Justo Sanabria, der Schneiderin Elva Pereira, die das neue Kleid herstellte und Lourdes Franco Cáceres, die die Stickerei machte.

Die restaurierte Skulptur wurde von einer Karawane der Gemeindemitglieder durch die Stadt gebracht, die mit Luftballons, Flaggen und Feuerwerkskörpern das Ereignis feierte. Die Figur befindet sich wieder in der Pfarrkirche, wo sie zuvor gesegnet wurde.

Am 21. Oktober letzten Jahres wurde die Skulptur der Jungfrau de Rosario verbrannt, ein Stuhl auf dem Altar eingeäschert und das Allerheiligste Sakrament entweiht.

Nach dem Vorfall wurde Luís Ricardo Ruíz Díaz, ledig, 21 Jahre alt, wohnhaft im Bezirk J. Elogio Estigarribia, Departement Caaguazú, als mutmaßlicher Täter in dem Fall festgenommen.

Wochenblatt / La Nación

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