Wochenblatt backstage

Dieser Artikel ist der Versuch auf viele Kommentare und Meinungen, die uns als Redaktion innerhalb der letzten Monate erreichten, in etwas genereller Form einzugehen und unsere Denkprozesse transparent zu machen.

dpa

Anfang März gelang es uns, nach langer Vorbereitung, Nachrichten der deutschen Presseagentur (dpa) mit ins Programm aufzunehmen. Nach dem dritten Artikel sah sich der erste Leser bereits nicht mehr in der Lage überhaupt noch einen über Paraguay im Wochenblatt zu finden und es hagelte Beschwerden sowie üble Nachrede über die dpa.

Ein Kommentator fragte nach dem Sinn der dpa an sich, da Kunden und Besitzer der Agentur identisch sind. Ein weiterer wollte wissen, was sich das Wochenblatt davon verspricht. Die Antwort auf beide Fragen ist Synergie. Kein uns bekanntes Medium ist in der Lage sämtliche Informationen alleine zu recherchieren, dazu wäre ein Korrespondentennetz in allen Teilen aller Länder weltweit notwendig. Agenturen sind die einzige Möglichkeit, heutzutage noch aktuell und umfassend zu informieren.

Wir haben erst unsere Linie bei der Auswahl von Artikeln finden müssen. Nach drei Monaten Erfahrung mit der dpa suchen wir Themen aus, die kulturübergreifend sind oder die einen der Redakteure aus irgendeinem Grunde persönlich interessieren. Wir haben nach der extrem schlechten ersten Reaktion der Leser innerhalb der ersten 24 Stunden des neuen Service die zusätzlichen Menüpunkte „Nachrichten aus Paraguay“ und „Internationale Nachrichten“ geschaffen. Falls das bis heute nicht bemerkt wurde: Über das erste Menü kann dpa-frei gelesen werden.

Themen-Vorschläge

Regelmäßig erhalten wir Themenvorschläge per E-Mail, das finden wir gut, haben aber selten die Gelegenheit den vielen Ideen nachzugehen. So berichtete ein Leser von zwei Autofahrern, denen von der „Patrulla Caminera“ ein Bußgeld aufgebürdet wurde weil sie in „geschlossenen Sandalen ihr Fahrzeug geführt haben“ und forderte uns auf, „dieser Sache auf den Grund zu gehen“.

Zu einem Interview mit allen geschlossenen Sandalenträgern, die sich, sagen wir mal in den letzten zwei Jahren in Paraguay aufgehalten haben, fehlen uns schlichtweg die Ressourcen. Dies wäre wahrscheinlich selbst mit intensiver Unterstützung durch alle Fluggesellschaften, Autovermieter, Autoverkäufer, Interpol, der Migrationsbehörde und aller Polizeikräften nicht wirklich zu leisten. Selbst wenn wir mehr Information über die Identität und die Aufenthaltsorte der Autofahrer und Polizisten gehabt hätten, wäre dies eine schwierige Recherche geworden.

Selten fehlen uns Ideen. In der Regel haben wir täglich zwischen 15 und 30 Themen auf dem Tisch, von denen es 5 ins Wochenblatt schaffen. Wir sind mehr als dankbar für Autoren, die uns ihre Recherche-Ergebnisse in nachvollziehbarer Form oder auch als fertige Artikel zur Verfügung stellen. Glücklicherweise kommt das immer mal wieder vor und dafür danken wir sehr.

Aktualität der Artikel

In einem Kommentar hieß es: „Mir fehlen aber halt wichtige aktuelle Themen. Heute oder gestern bereits hätte ich bspw. gerne was über die nach dem neuen Urteil in N.Y. gelesen, das Asuncion zum Notstandsgebiet erklärt wurde, die aktuellen Informationen über Streiks (zumindest Generalstreiks), aber auch die Vorwürfe von „de Souza“ gegenüber diversen Politikern und der Justiz“.

Wir limitieren uns momentan selbst auf normalerweise fünf Artikel pro Tag und da werden immer wieder aktuelle Themen durch noch aktuellere verdrängt, manchmal schieben wir auch fertige Artikel auf spätere Tage. Die Kritik ist teilweise berechtigt und dies liegt an fehlenden Ressourcen.

Allerdings sind wir uns sicher, dass es sich dabei um Ausnahmen und nicht die Regel handelt. Zu den vier, im Kommentar, angesprochenen Themen:

– Situation Argentiniens: Für das Urteil in New York (N.Y.) sehen wir uns nur bedingt zuständig, da es Argentinien betrifft. Das Thema schafft es ins Wochenblatt, falls es nicht durch interessantere lokale Nachrichten verdrängt wird, wie in diesem Fall.

– Asuncion zum Notstandsgebiet: Beim Notstandsgesetz ging es lediglich um die Genehmigung von 5 Milliarden Guaranies für wenig definierte Hilfen. Wir haben später, aber mit deutlich mehr Hintergrund, berichtet.

– Generalstreik: Da gab es einen im vergangenen Jahr, da berichteten wir. Falls wir über jeden angekündigten Streik und auch noch die Änderungsplände berichten wollten, hätten wir wohl kaum mehr Platz für andere Themen.

– De Souza: Kein gutes Beispiel. Ein ausführlicher Artikel erschien 26 Stunden vor dem Kommentar.

Themen-Auswahl und Politik

Ein Kommentar erhielt letzte Woche diesen Nachsatz: „das wochenblatt konzentriert sich in letzter zeit auf einweihungen, buch vorstellungen, erdbeeren usw. besonders politische themen gibt es nur noch wenige. aber auch weniger kommentare“.

Dieser Vorwurf wurde am 8. Juni geäußert, daraufhin habe ich die Beiträge der Vorwoche untersucht. Von 44 Artikeln befassten sich 17 mit politischen Themen, ich denke, uns wurde Unrecht getan.

Wir schreiben über Themen, die wir persönlich interessant finden, unbeeindruckt von Tourismus-Industrie, Links-Faschisten oder Erdbeer-Hassern. Nicht immer finden wir innerhalb der Redaktion die gleichen Themen Wochenblatt-würdig, respektieren aber die Meinung der/des Kollegen und helfen uns gegenseitig bei der Arbeit.

Letztlich machen gerade unterschiedliche Sichtweisen und Themenauswahlen das Wochenblatt interessanter, zumindest für uns. Wollen Sie mehr von irgendeinem Themenbereich? Werden Sie aktiv! Gerne vergrößern wir die Redaktion wenn wir den Eindruck haben, Sie passen zu uns.

Kommentare

Was die Kommentare angeht sind wir über weniger nicht unbedingt traurig, wir wünschen uns nicht viele, sondern konstruktive Kommentare. Wir diskutieren immer wieder mal über das Verhältnis von Nutzen und Schaden dieser Funktionalität.

Die Kommentarfunktion wird aus unserer Sicht leider zu oft missbraucht, zur Selbstdarstellung, für Aggressivität, zum sozialen Austausch, zur Verbreitung von Ideologien, Verschwörungs-Theorien, aber auch, um uns durch nicht funktionierende Links bewusst in Suchmaschinen zu schaden (sparen Sie sich die Mühe redtortuga, das funktioniert nicht mehr).

Bitte verstehen Sie Kommentare auch als Nachrichten und beteiligen Sie sich konstruktiv. Die Redaktion und die meisten Leser, von denen über 95% niemals kommentieren, danken es ihnen.

Auswanderer

Immer wieder gibt es Kommentare, die Themen fordern, die für Auswanderer interessant sind. Das Wochenblatt ist weder eine Zeitung für Einwanderer noch für Auswanderer. Wir nehmen zwar an, die Mehrzahl unserer Leser, ist einmal aus deutschsprachigen Ländern nach Paraguay gezogen, aber es gibt auch andere Lesergruppen.

Wussten Sie, dass 24% der Leser aus Deutschland kommen und insgesamt 7,5% aus Kanada, der Schweiz und Österreich? Unter unseren Lesern befinden sich Paraguayer, deren Eltern oder Großeltern eingewandert sind, Mennoniten, die nach Kanada ausgewandert sind, paraguayische Studenten, die in Deutschland lernen wollen, Geschäftsleute, die im internationalen Kontext arbeiten und weitere Gruppen.

Der Versuch das Nachrichtenangebot für eine Lesergruppe zu monopolisieren wäre unfair und nicht im Sinne der Redaktion. Wir möchten vielmehr interessanter auch für neue Leserschichten werden.

Was will das Wochenblatt?

In zwei Worten: Brücken bauen. Wir möchten durch Information zwischen verschiedenen Kulturen vermitteln und Verständnis schaffen. Wir möchten weiter wachsen. Zwar sind wir mit großem Abstand das größte deutschsprachige Medium in Paraguay, sehen aber noch deutliches Wachstumspotential.

Wir suchen Vertriebsmitarbeiter, bislang müssen Kunden aktiv auf uns zukommen, um Anzeigen zu schalten. Das führt zu der paradoxen Situation, dass Mitanbieter, die weniger Leser pro Monat haben als wir an jedem Tag des Jahres, ein Vielfaches an Werbeeinnahmen erzielen. Wir arbeiten daran!

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

15 Kommentare zu “Wochenblatt backstage

  1. Liebes Wochenblatt, wenn ihr es mal schafft es allen recht zu machen….dann gebe ich der Redaktion einen aus. Weiter so und viel Glueck und Erfolg mit dem Wochenblatt

  2. Mir gefaellt die neue Mischung gut. Es ist informativ was im Land laeuft und zeigt die negativen und positiven Seiten. Mich interessieren die Rezepte und was ich noch interessanter faende sind Artikel ueber die Heilkraeuter und Pflanzen hier. Ausserdem faende ich es gut wen Leute die Ausfluege an besondere Orte machen eine Fotoreportage mit Ausflugstip einsenden wuerden, dann haetten alle etwas davon.

  3. Einen Respekt der Redaktion, das sie sich kritischen Kommentaren stellt. Zumal wir eigentlich gar nicht das Recht hätten, da uns ihr Blatt kostenlos angeboten wird. Aber man kann auch nur wachsen, wenn man sich mit Kritik auseinandersetzt. Und ein gutes Geschäft ist nur dann ein gutes, wenn beide Seiten daran gewinnen. Was ich äusserst positiv finde, das sie keine Berichte aus privaten Erfahrungen erstellen. Damit meine ich, Erfahrungen der Leserschaft. Diese wären zwar sicher häufig kontrovers diskutiert, sie wären aber auch subjektiv und evtl. populistisch. Dennoch würden sich Leser eine Meinung bilden, auch wenn ein solcher Beitrag nur aus Lügen bestehen würde. Habs selbst leider am eigenen Leib erfahren müssen. Egal, Zeit heilt Wunden. Ihnen wünsche ich weiterhin ein glückliches Händchen bei der Auswahl ihrer Berichte. Wie sie selbst lesen, ist ja scheinbar die Mehrheit der Leser von der Mischung begeistert… Allen ein schönes Wochenende.

  4. gut es ist ihre zeitung. deswegen haben sie das recht artikel abzudrucken, von denen sie meinen, dass sie
    die leserschaft interessieren. noch dazu ist das wochenblatt kostenlos.
    bei hrer auflistung der leserschaft haben sie aber eine lesegruppe vergessen. oder besteht diese gar nicht ?
    naemlich personen in deutschsprachigen laendern die sich fuer paraguay interessieren oder gar beabsichtigen
    nach paraguay auszuwandern. wie oft kann man in verschiedenen paraguay foren fragen lesen ueber themen,
    die im wochenblatt oft behandelt werden, ergaenzt durch etliche kommentare. fuer mich jedenfalls war(?) bis
    jetzt das wochenblatt das beste und umfangreichste paraguay forum dass ich kenne. und wie schon einmal
    geschrieben habe, habe ich aus kommentaren etliches gelernt und auch manche eigene denkweise ueberdacht.
    meinerseits war ich stets bedacht, dass meine kommentare gegenueber einem informormierten paraguayer
    sachlich und historisch bestehen koennen.

    1. Im Artikel schreibt Herr Undorf ja, daß er der Meinung ist, daß er potezielle Einwanderer für eine Randgruppe hält, für die es sich nicht lohnt im Wochenblatt zu schreiben.
      Er möchte das Nachrichtenangebot nicht für diese Lesergruppe monopolisieren.
      Mir persönlich wäre noch nicht aufgefallen, daß übermäßig viele Artikel in dieser Richtung erschienen wären, wenn überhaupt.

      Ausserdem wird darüber nachgedacht, ob die Kommentarfunktion Nutzen bringt.
      Ja, macht es wie viele Onlinezeitungen in Deutschland, die diese Funktion abgeschafft haben, weil ihnen die Meinungen der Leser nicht genehm ist.
      Das ist dann wahre Nutzerfreundlichkeit.

  5. Ich lese das Wochenblatt, weil es auf deutsch geschrieben ist und mich die Kommentare zu den Artikeln interessieren.
    Da bekomme ich viele verschiedene Meinungen zu lesen.
    Von Menschen wie @der Bayer, der schon lange hier lebt und sich sehr gut in Geschichte und Politik auskennt, aber auch die Erfahrungen und Meinungen derer, die erst kürzlich hierhergekommen sind oder sogar erst noch kommen wollen.

    Mir persönlich gefiel das Wochenblatt ohne die dpa-Nachrichten besser.
    Ich könnte das Argument anführen, daß ich die dpa-Artikel auch in anderen deutsch-, englisch- und spanischsprachigen Onlinezeitungen lesen kann, aber das kann ich ja bei den Artikeln über Paraguay genauso.

    @Monika
    schau doch mal da: http://de.scribd.com/doc/75825333/80-Plantas-Medicinales-del-Paraguay-PortalGuarani
    oder da : http://unesdoc.unesco.org/images/0015/001562/156204m.pdf

  6. Erst mal Danke :- )

    Die Spalte links mit den Kommentare wurde ja verlängert.

    Zu dpa ,
    Den neuen Service hab ich gar nicht bemerkt, Danke
    Werde ich gleich mal Testen….
    Wie schon so oft gesagt ICH brauch keine dpa
    Nachrichten im Wochenblatt.

    Zu Werbeeinnahmen,
    WerbeeinnahmenWenn es für mich Sinn machen würde ,
    würde ich sofort bei euch eine Werbung schalten.
    Wie “der bayer” schon sagte gehöre ich zu den 1% Lesern die in
    Deutschsprachigen Land leben und sich für Paraguay interessieren.

  7. Ich lebe auch in Deutschland, habe PY aber schon des öfteren besucht und bin deswegen infiziert. Das Wochenblatt gehört aber zu meiner täglichen Lektüre, damit ich gut informiert bin was in Paraguay so passiert, da ich eventuell doch noch meinen Wohnsitz dorthin verlegen möchte.
    Ich finde die meisten Kommentare eine Bereicherung im Gegensatz zu den bestehenden Foren, und seit es Kay’s Forum nicht mehr gibt, ist das Wochenblatt für mich die beste Informationsquelle über PY im deutschsprachigem Raum.
    Weiter so!!!

  8. Die Themenauswahl fuer jeden Leser optimal zu gestalten ist natuerlich unmoeglich. Wenn aber jemand (bei einem anderen Artikel) sagt „was interessieren mich Nachrichten aus Villarica“, dann ist das wohl an Ueberheblichkeit und Ignoranz kaum mehr zu ueberbieten! Mir gefaellt die Themenauswahl sehr gut und wenn ich oder wer auch immer an einem Artikel nicht interessiert ist, muss er ihn ja auch nicht lesen. Wir leben ja zum Glueck nicht in einer Situation in der es „Zwangslektuere“ gibt.

    1. Upps, da fühlt sich jemand wohl aus Villarica auf den Schlips getreten.
      Aber man sollte auch Kommentare lesen und vorzugsweise verstehen können, wenn man zur allgemeinen Themenauswahl solche Aussage trifft.
      Diese Aussage war und ist doch ganz speziell auf Dinge gemünzt, die wirklich Stadtbezogen sind, wie beispielsweise, dass es am x. um yUhr ein tolles Brunch in der Gaststätte z gibt oder dass Auswanderin a sich nicht mehr mit Auswanderin b versteht, weil sie größere Kohlköpfe züchtet… 😉
      Du würdest es doch auch nicht sonderlich gut finden, wenn eine Nachricht über Aregua, eine über Caacupé, eine über Villeta, eine über …..usw. erscheint mit Themen, die nur die Menschen dort interessieren, zumindest im Wesentlichen.
      Nichts anderes sagte mein Kommentar – also…..und nochmals Grüße an Hanka 😉

      1. 1. Daneben geschossen, ich lebe ca. 200Km von Villarica entfernt, obschon ich die Stadt als eine der schoensten oder die schoenste empfinde.

        2. Ich glaube mit meinen sicher beschraenkten geistigen Faehigkeiten recht gut im Stande zu sein Kommentare zu verstehen, sonst haette ich das gar nicht geschrieben.

        3. Das Wochenblatt verstehe ich als Lokalzeitung“ fuer das ganze Land und ich glaube das tut die Redaktion auch so.

        4. Irgendwelche Lokalmeldungen ueber Brunch oder Kohlkoepfe wuerde ich gar nicht lesen, bin aber nicht dagegen, dass sie im Wochenblatt behandelt werden. Unser schoenes Paraguay
        ist nun aber mal sehr, sehr zentralistisch aufgebaut, zudem ist ASU die groesste Stadt und da ist es nur natuerlich, dass lokale Meldungen con dort mehr Raum einnehmen als andere.

        5. Natuerlich finde ich es gut ueber lokale Dinge zu lesen die die Leute in Aregua, Caacupe etc. wichtig sind.

        6. Im uebrigen glaube ich, dass diese Diskussion nicht unbedingt von allgemeinem Interesse ist, wenn Du moechtest schreibe mir unter joerghrabie@yahoo.com

        Wer Hanka ist weiss ich nicht.

        1. Etwas grundsätzlich anderes habe ich auch nicht ausgesagt, gegen die Berichterstattung von echten Highlights in lokalen Regionen ist ja nichts einzuwenden, wenn es von Interesse für die Mehrheit der Leser ist. Und so war das bisher ja auch meist.

          Villarica ist, nebenbei gesagt, auch für mich eine der schönsten Städte von Paraguay mit de Charme der alten Kolonialzeit… Dies war doch nur als Beispiel gedacht. Also warum gleich aufregen – genießen wir die kühlen Tage…. 😉

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