Asunción: Die sozialen Netzwerke wurden mit Kommentaren und Fragen über den IPS-Berater Roberto Brítez überschwemmt, der den “Clan Brítez“ führt, vom Staat lebt und die Steuerzahler zwei Milliarden Guaranies kostet.
In der Familie von Brítez sticht sein Schwager als Druckereichef vom Zentralkrankenhaus IPS hervor, der laut Internetnutzern mehr als ein Herzchirurg in der Einrichtung verdient.
„Der Druckereichef verdient mehr als ein auf Herztransplantationen spezialisierter Chirurg“, schrieb ein Internetnutzer über seinen Twitter-Account und löste eine Lawine von Kommentaren gegen übertriebene Privilegien aus.
Man überprüfte die Gehaltsabrechnung und tatsächlich hat ein Arzt im Bereich Herzchirurgie im Zentralkrankenhaus der Sozialversicherungsanstalt IPS derzeit ein durchschnittliches monatliches Einkommen von 8.600.000 Gs; während der Leiter der Druckabteilung des Krankenhauses, Carlos Gustavo Noblia Gines, jeden Monat 11.402.800 Guaranies erhält.
Auf Dermatologie spezialisierte Fachleute erhalten jedoch nur ein durchschnittliches Einkommen von 3.400.000 Gs. pro Monat; in der Abteilung Rehabilitation erhalten Physiotherapeuten monatlich ca. 4.500.000 Gs. für ihre Leistungen. Traumatologen stehen mit einem Einkommen von 8.300.000 Gs. monatlich in der Gehaltsliste.
Keine dieser monatlichen Bezüge kommt dem des Leiters der Druckabteilung nahe.
Währenddessen verbreiten die Versicherten ihre Ansprüche weiter in sozialen Netzwerken, wo sie ein bisschen Bekanntheit suchen, während der Krankenhausvorstand seine Angehörigen auf Staatsposten verteilt, sie mit umstrittenen Ausschreibungen und der Gleichgültigkeit eines Ratspräsidenten das Geld der Versicherten verlosen denen der Luxus von 30 aufeinanderfolgenden Tagen Urlaub anhaftet.
In einem anderen Social-Media-Beitrag kommentierte ein Twitter-Nutzer, dass „die Berater sich für nichts interessieren, sie kassieren ihr Gehalt für ihre abgesessene Zeit“, was sich in den ständigen Beschwerden der Versicherten wegen fehlender Medikamente und freien Betten widerspiegelt.
Wochenblatt / La Nación











Jambo Jambo (Hallo auf PY)
Da gibt es noch eine ganze Reihe, die fürs Nichstun für ein 9.-Weltland ziemlich gut verdienen. Bei uns in der Stadt treffen sich die Stadträte:*innen 1x pro Woche für drei Stunden und palavern ein wenig miteinander. Umgesetzt wird selbstverständlich nichts. Außer dass ein jeder mehr als 10 Millionen GS monatlich verdient. Naja, müssen ja auch einem 2. und 3. Job nachgehen. Da bleibt einfach nicht mehr Zeit übrig fürs Arbeiten als Stadtrat:*in.
Adurah
Und Carlos Gustavo Noblia Gines denkt: „Hakuna Matata“ (…es wird schon gut sein…)
DerEulenspiegel
Aber dick und rausgefressen. Was ekeln mich diese überflüssigen Typen an. Und niemand in Sicht, der diesem weit verbreiteten Spuk auf Kosten der Bürger endlich ein Ende bereiten würde.
zardoz
Was wird dort gedruckt? Werbung, geld, mein kampf bücher oder hitler statuen?
Tscharlie
Tja, die Gehälter sind schon erschreckend, außer für den Dicken.
Ein Bekannter ist Radiologe in der Schweiz. Er würde auch für deutsches Facharzt Gehalt morgens nicht aufstehen.