Zu was Machtmissbrauch führen kann

Ciudad del Este: Senator Javier Zacarías Irún befürchtet ebenfalls Opfer von Demonstrationen zu werden und ordnete vermutlich Rathausangestellten an sein Haus zu bewachten. Danach kam es zu einem schlimmen Unfall.

Um sich lästige Demonstranten vom Leib zu halten hat Senator Javier Zacarías Irún eines Strategie, die andere nicht verfolgen. Er zwingt Angestellte des Rathauses, die seiner frau Sandra McLoed unterstellt sind, Wache vor ihrem Wohnhaus zu schieben. Einer der Angestellten, Marcelino Molas Villalba (47), der bis in die Nacht den Befehl befolgte, fuhr danach mit seinem Moped nach Hause. Auf dem Weg dahin wurde er von einem Autofahrer gerammt, der nicht mehr bremsen konnte. Molas Villalba starb. Sein Bruder, Cristino Molas, beschuldigt nicht den Autofahrer am Tod seines Bruders, da dieser anscheinend wirklich nichts dafür konnte, sondern den Senator, der ihn zwang bis in die Nacht den aus seiner Sicht sinnlosen Dienst zu schieben, um nicht seinen Arbeitsplatz zu verlieren.

Für Senator Javier Zacarías Irún ist es nun wichtig, sich aus der Sache zu reden und ein ruhiges Gewissen zu haben, damit auch weiterhin Kollegen des verschiedenen Marcelino Molas Villalba sein Haus bewachen.

Senator Zacarías bestritt, dass Marcelino Molas Villalba sein Haus bewachen musste. „Ich möchte hiermit erklären, dass mein heute verschiedener Freund niemals auf das Haus aufgepasst hat, in welchem ich mit meiner Frau lebe. Kein einziger Angestellter des Rathauses bewacht unser Haus“, erklärte er bei Facebook. Dies steht im Gegensatz zu dem was der Bruder des Opfers gegenüber der Presse denunzierte.

Wochenblatt / Última Hora

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2 Kommentare zu “Zu was Machtmissbrauch führen kann

  1. Simplicus-Manni

    Das Problem ist, daß man keinem dieser Politker mehr Glauben schenken kann. Nach all den erwiesenen Fällen von ruchloser Korruption und Bereicherung auf Kosten der Bürger und all den Lügen in der Vergangenheit. Aber das haben sie sich selbst zuzuschreiben.

  2. Seh ich auch so. Was mich aberaktuell stört, ist, dass ich als alter Mann langsam aber sicher auch dasselbe Gefühl bei unseren europäischen Poloitikern habe. Ich verspüre einen generellen Vertrauensverlust. Und ich bin weiss Gott kein depperter Verschwörungstheoretiker oder Obermotzer. Inzwischen ist mir auch klar geworden, wieso das so ist. Grund: wir sind dank Internet viel breiter informiert. Es ist schwierig in der heutigen Zeit, die Wahrheit zu unterdrücken.
    Und das ist gut so.