Ein Großprojekt, abhängig vom politischen Wille

Limpio: Auf einer Insel im Río Paraguay, die derzeit mit Sand aufgefüllt wird, soll 2021 ein Hotel Resort mit Casino und Shoppingcenter entstehen, wenn es nach dem Willen der US-amerikanischen Investoren geht.

Die Insel San Francisco, die über 307 ha verfügt, soll in einer ersten Phase auf 30 ha bebaut werden. Ingesamt will die Firma Vimérica S.A. 148 Millionen US-Dollar investieren. Dem Staat würde das Casino durch die Besteuerung rund 10 Millionen US-Dollar pro Jahr einbringen.

Inwiefern sich dieses Projekt umsetzen lässt hängt von der politischen Konjunktur oder von Politikern und Ministerien bei denen Bestechungsgeld keine Standardwährung ist. Obwohl wenigstens 1.400 Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, finden Politiker immer einen Grund weswegen es nicht gehen kann.

Die Fischer der Zone wurden mit einer Entschädigung schon im Projekt bedacht. Während der ersten Bauphase, die bis 2021 abgeschlossen sein soll, würden 5.000 Personen Arbeit finden.

Bis August dieses Jahres wurden schon mehr als 2 Millionen US-Dollar in das Projekt investiert, davon 861.500 US-Dollar für das Auffüllen von Sand, was mit einer im April ausgestellten Umweltlizenz erfolgte.

In Bezug auf die Investoren ist bekannt, dass ein Großteil von der Vimérica Development LLC stammt, welch ihren Sitz in Baltimore hat. Zusammen mit der Familie Robinson aus Paraguay sowie Steelman Partners gründete man in Paraguay Vimérica S.A.

Wochenblatt / Abc Color

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14 Kommentare zu “Ein Großprojekt, abhängig vom politischen Wille

  1. Ha ha ha, da soll doch tatsächlich eine Geldwaschmaschine gebaut werden. Da werden sich wieder einige eine goldene Nase holen, sehr wahrscheinlich diejenigen welche…

  2. „Inwiefern sich dieses Projekt umsetzen lässt hängt von der politischen Konjunktur oder von Politikern und Ministerien bei denen Bestechungsgeld keine Standardwährung ist.“

    Sie meinen doch sicherlich, für Politiker und Minister, für die Bestechungsgeld sehr wohl die Standardwährung ist. Aber die sollen mal nicht zu hoch pokern, sonst verschwindet dieser Investor wieder und baut sein Glücksspielparadies in Bolivien. Für so ein grosses Projekt werden sehr viele Menschen die Hand aufhalten. Aber die andere Frage ist, glaubt der Investor wirklich, dass er sein Geld wieder reinholen wird? Touristen gibt es doch keine in Paraguay.

  3. Ja, die „Investoren“ ein Ignorantes und Einfältiges Volk. Wochenblatt lesen, kostenlose Tipps zu Hauf. Natürlich sind diese Undurchsichtigen Gestalten alles „Geldwäscher“ „Mafiosos“ „Korrupte Politiker“ „Drogenbosse“ allesamt leicht zu Durchschauen weil viel Knete. Genau das Gegenteil von „Unterhaltsflüchtigen“ Kleinkriminellen Bananen Bieger und Gurkenschäler.

    1. Na, das schreibt ja der gerade der Richtige, der in einem Internetforum erst kürzlich geschrieben hat dem Polizisten mit den Scheinchen gewedelt zu haben, weil er Ende August noch nicht die 40 Euro für die Fahrzeugpapiere zusammenkratzen konnte und den Paragauy deshalb ein besonders tolles Land findet. Ja, kann man in Gurkina Faso, Kongo und Äquatorialguinea auch haben. Nach 20 Jahren Paragauy wär das doch mal ne Veränderung im Leben.

    2. Was hast du denn für ein Problem? Siehst du nicht die Welt, so wie sie um dich herum existiert. Dieses dümmliche Gehetze über Ausländer ist schon schräg. Aber immer schön die Taschen aufmachen, wenn man einen sieht, um die Leute abzuzocken.

      1. @fr lesen Sie denn all diese „Beiträge“? dieses dümmliche Gehetze über die hier schon länger lebenden? oder stehen die „Ausländer“ unter Naturschutz, weil eine zu schützende Minderheit? LUMILU sind schon „länger“ hier lebende PyArDe!

    3. @ lumilu

      ….Bravo, die Faust aufs Auge getroffen.
      Hier fehlt nur die Frage: „Was wäre ich lieber -(…) Geldwäscher“ „Mafiosos“ „Korrupte Politiker“ „Drogenbosse“…“, oder
      (…) „Unterhaltsflüchtige“ Kleinkriminelle Bananen Bieger und Gurkenschäler…“ ?????

  4. Dann macht euch mal schlau, wie und warum die Mafia nach Las Vegas kam. Reine Geldwäsche von Drogengeldern…
    Es reicht, wenn da angebliche Bar-Einnahmen versteuert werden, dazu braucht es kaum Besucher. Je mehr Besucher, umso einfacher rattert die Waschmaschine. Glaubt ihr etwa, das das Finanzministerium nachzählt, ob und wieviel Spieler anwesend sind? Wenn die Steuer stimmt, ist alles ok! So geht das.

  5. Ja, das ist sehr comun im Paraguay, Häuser auf Sand zu bauen. Hält auch bestimmt bis alles bezahlt ist oder dem ersten Regen, je nachdem, was zuerst eintrifft. Werde da bestimmt mal mit meinem Kanu das Tschopping besuchen und mich mit Bier und Streichholz eindecken.

  6. Der Sand wird knapp ZEIT-ONLINE vom 7. Mai 2019
    Gemessen am Volumen ist Sand die zweitgrößte gehandelte Ressource der Welt. Doch sein Abbau schadet der Umwelt. Die Vereinten Nationen fordern eine strengere Regulierung.
    Kaum ein Rohstoff der Erde wird in so großen Mengen gehandelt wie Sand. Laut einer Studie des UN-Umweltprogramms Unep, die in Genf vorgestellt wurde, werden jedes Jahr 40 bis 50 Milliarden Tonnen Sand umgesetzt. Innerhalb der vergangenen 20 Jahre habe sich die Nachfrage nach Sand und Kies verdreifacht. Das Volumen eines gehandelten Rohstoffs sei nur bei Wasser noch größer.
    Zugleich warnen die Autorinnen und Autoren der Studie vor dem unregulierten Abbau von Sand. Dies gefährde die Umwelt und befördere die Kriminalität: „Flüsse, Deltas und Küsten werden ausgewaschen, ‚Sand-Mafias‘ blühen und der Bedarf steigt weiter“, heißt es in der Untersuchung von Unep.
    Grund für die hohe Nachfrage nach Sand ist der weltweite Boom der Baubranche. Weil die Weltbevölkerung wächst und immer mehr Menschen in Städte ziehen, werde immer mehr gebaut. Jährlich, so schätzen die Vereinten Nationen, steige der Bedarf nach Sand und Kies für den Bau von Häusern und Straßen um 5,5 Prozent.

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