19 Häuser durchsucht

Pedro Juan Caballero: Vor zehn Tagen wurde ein brasilianischer Journalist von Kriminellen umgebracht, die sich dem Drogenhandel hingeben. Die Polizei realisierte mit 10 Staatsanwälten simultane Hausdurchsuchung. Insgesamt 10 Personen wurden verhaftet.

Fast 20 Hausdurchsuchung wurden vergangenen Nacht im Stadtgebiet durchgeführt, um die Mörder von Lourenço Veras aufzuspüren. Die große Anzahl der möglichen Orte zeigt auf, dass man keiner heißen Spur nachging, sondern verschiedene Möglichkeiten in Betracht zog.

In das Departement Amambay reisten dazu die Staatsanwälte Federico Delfino, Marcelo Pecci, Elva Cáceres, Ysaac Ferreira, Enrique Díaz, Osvaldo García, María Irene Álvarez, Nathalia Silva, Juan Olmedo und Josefina Aghemo.

Verhaftet wurden dabei die Paraguayer Arnaldo Colmán, Anderson Ríos Vilhalva, Paulo Sespedes Oliveira, Cintya Raquel Pereira De Leite, Óscar Duarte, Marcos Aurelio Vernequez Santacruz sowie die Brasilianer Luis Fernando Leite Nunez, Sancão de Sousa, Leonardo de Sousa Concepción und der Bolivianer Juan Vicente Jaime Camaro.

Neben mehreren Schusswaffen wurden auch fünf Fahrzeuge konfisziert, darunter ein weißer Jeep Renegade, der die Täter am 12. Februar befördert haben soll.

Der Mord des Journalisten ist ein weiterer Versuch die Presse in dem Bereich zum Schweigen zu bringen, die konstant über die illegalen Aktivitäten berichtet und es dabei nicht für nötig hält auf Namen und Nachnamen zu verzichten. Lourenço Veras wurde vor seinem Ableben bedroht und verabschiedete sich von einer Familie tagtäglich intensiver als normalerweise.

Wochenblatt / Abc Color

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1 Kommentar zu “19 Häuser durchsucht

  1. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Gute Aktion.
    Ich denke nicht, dass solche Aktionen die Kriminellen noch brutaler macht. Die sind schon brutal genug. Sondern sind einfach notwendig um die Staatsgewalt durchzusetzen.
    Schade, dass in ein paar Departementen des Landes solche Zustände herrschen, wo um das Departament Central und angrenzende solche brutale Bandenkriminalität doch eher Ausnahme ist.

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