Die 10 prestigereichsten Schulen des Landes

Asunción: Kindern die besten Chancen zu geben, ist immer einer der größten Wünsche der Eltern. Dieses Gefühl erstreckt sich auf alle Stadien der menschlichen Entwicklung. Aus diesem Grund kann es Zeit und Mühe kosten, die beste Schule für das eigene Kind zu finden.

In dieser Liste sind einige der besten Optionen für die private Bildung aufgeführt. Diese Einrichtungen bieten nicht nur eine gute Ausbildung auf der Grundlage des traditionellen Lehrplans, sondern auch andere Instrumente, mit denen die Schüler ihre Schulausbildung mit einer Zweitsprache und einem großen Netzwerk an Kontakten kennenlernen.

Hier eine Auswahl:

American School of Asunción (ASA): Die internationale Schule wurde 1954 gegründet und bietet Ausbildung ab dem Kindergarten an. Die Schule hat die SACS Akkreditierung und wird somit in den USA anerkannt. Zudem wurde sie vom paraguayischen Bildungsministerium anerkennt. Um aufgenommen zu werden muss man einen Einmalbetrag von US$ 7.250 bzw. US$ 9.500 zahlen, je nachdem ob es den Kindergarten oder die Grundstufe betrifft. Die Einschreibegebühr beträgt US$ 700 und die Jahresbeiträge pro Schüler belaufen sich auf 35 – 55 Millionen Guaranies, je nach Schuljahr.

St. Anne’s School: Die 1977 von Barbara Karst ins Leben gerufene Schule war zu Beginn nur eine Vorschule. Seit 1987 vom Bildungsministerium anerkannt kann man seit 1996 seinen internationalen Bachiller darin machen. Die einmalige Aufnahmegebühr beträgt US$ 3.200 pro Schüler, die Einschreibegebühr fürs Schuljahr US$ 900 und die Monatsraten belaufen sich auf 2.200.000 – 3.200.000 Guaranies.

Colegio Francés Marcel Pagnol: Wie es der Name schon vermuten lässt wird an der Schule Französisch unterrichtet. 1975 ins Leben gerufen sollten an der Schule die Kinder französischer Diplomaten unterrichtet werden. Mittlerweile können alle auf die Schule, wenn sie bereit sind US$ 2.000 einmalige Aufnahmegebühr zu zahlen. Die Einschreibegebühren für die Grundstufe belaufen sich auf 2.348.000 Guaranies und die Monatsraten auf 1.887.000 Guaranies. In der Mittelstufe kostet die Einschreibegebühr 3.300.000 Guaranies und die Monatsraten 2.294.000 Guaranies. Die Schulutensilien sind im Preis schon enthalten.

Colegio San Andrés: Das religiöse Kollegium hat diverse Materien der englischen Cambridge School im Lehrplan. Die Aufnahmegebühr liegt bei US$ 4.286 und die jährliche Einschreibegebühr bei 3.114.000 Guaranies, danach folgen weitere Monatsraten von 3.114.000 Guaranies.

Colegio Goethe: Die Goetheschule Asunción (Beitragsbild) ist eine private deutsche Schule, die 1893 gegründet wurde. Es Untersichten sieben entsendete Lehrkräfte aus Deutschland sowie Dutzende aus Paraguay. Um aufgenommen zu werden, bedarf es jedoch nicht nur eine gewissen finanziellen Belastbarkeit, sondern auch dem Wohlwollen des Vorstandes, der ein Auswahlverfahren obligatorisch macht. Die Monatsraten für den Kindergarten belaufen sich auf 1.600.000 Guaranies. Von der ersten bis zur 6. Klasse liegt die Monatsrate bei 1.800.000 Guaranies und ab der 7. Klasse kostet sie 1.900.000 Guaranies, was im Vergleich zu anderen Schulen noch günstig erscheint.

Colegio San Ignacio de Loyola: In das SIL kann man seine Kinder schon ab dem 2. Lebensjahr bringen. Sie bieten eine intensive Ausbildung bis zum 18. Lebensjahr und gilt auch als sehr prestigereich. Die Einschreibegebühr für Kinder liegt bei 1.850.000 Guaranies. Die Monatsrate für Kindergarten liegt bei 1.500.000 Guaranies. Bei der Grund- und Mittelstufe liegt die Einschreibegebühr bei 2.835.000 Guaranies. Je nach Schuljahr schwanken die Monatsraten zwischen 2.650.000 und 3.150.000 Guaranies.

Colegio Internacional: Das Colegio Internacional ist christlich orientiert. Die Monatsraten in der Grundstufe liegen bei 2.095.000 Guaranies, wenn man einmal die einmalige Aufnahmegebühr von US$ 893 bezahlt hat. Für die Mittelstufe, die verschiedene Cachiller anbietet, kostet die Monatsrate dann 2.500.000 Guaranies.

Colegio San José: Das Kollegium San José wurde am 4. Juli 1904 gegründet und ist eines der wichtigsten und ältesten im Land. educación inicial, escolar básica y educación media. Ab der Kindergrippe kann man sein Kind da schon hinbringen. Die Monatsraten beginnen bei 1.050.000 Guaranies, im Kindergarten steigen sie auf 1.630.000 Guaranies, jeweils eine jährliche Einschreibegebühr von 2.100.000 Guaranies vorausgesetzt. Vorschule und Grundstufe nehmen mit 2.200.000 Guaranies Einschreibegebühr und Monatsraten von 1.700.000 Guaranies ein ähnliches Niveau an. In den höheren Stufen gehen die Monatsraten bis zu 1.960.000 Guaranies, je nach Bachiller.

Colegio Lumen: Das zweisprachige Kollegium hat eine Aufnahmegebühr von US$ 1.500. Die jährlichen Einschreibekosten im Kindergarten (4 Jahre alt) liegen bei 2.030.000 Guaranies und die Monatsraten bei 1.930.000. Sobald die Kinder 5 Jahre alt sind kostet die Einschreibung 2.180.000 und die Monatsrate 2.080.000 Guaranies. Für alle anderen Schuljahre werden derzeit 2.880.000 Guaranies jährliche Einschreibegebühr verlangt und 2.780.000 Guaranies als laufende Monatsrate. Unterrichtsutensilien kosten jährlich US$ 350 extra.

Centro para el Desarrollo de la Inteligencia (CDI): Diese Schule soll die soziale Ausbildung des Schülers und seine Kontakte als wichtig empfinden und versucht die Intelligenz der Schüler besonders zu stimulieren. Die Einschreibegebühren belaufen sich in der Grundstufe auf 1.650.000 Guaranies. Die Monatsraten liegen dann bei 1.180.000 Guaranies während für die Mittelstufe eine Monatsrate von 1.280.000 Guaranies berechnet wird.

Naturwissenschaftliches Kabinett - Goethe Schule Asuncion
Naturwissenschaftliches Kabinett – Goethe Schule Asuncion

Wochenblatt / 5Días / Fotos: Wochenblatt

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21 Kommentare zu “Die 10 prestigereichsten Schulen des Landes

  1. Wenn man die Kosten für Privatschulen betrachtet so sind diese für Normalverdiener nicht erschwinglich. Das Bildungssystem ist zweigeteilt in Schulen für Kinder der Oberschicht und solchen für das gewöhnliche Volk. So etwas wie Begabtenförderung scheint es nicht für das gewöhnliche Volk zu geben. Mit der Unterstützung der Goethe Schulen fördert die deutsche Regierung ausschließlich diese Oberschicht. Dies folgt dem Gedanken, dass Kinder aus dieser Gesellschaftsschicht in Zukunft die Geschicke des Landes bestimmen werden. Eine reelle Chance bedeutende Positionen im Staat zu erreichen ist für Kinder aus bildungsfernen Bevölkerungsschichten nicht zu erkennen. Es wäre interessant zu wissen, ob die heutigen Mitglieder von Politik, Justiz, Verwaltung und Wirtschaft so gut wie ausschließlich aus einer bestimmten Schicht kommen.

  2. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmisz

    Nun diese Elitegymnasien oder Elitehochschulen (es sind ja nicht Universitaeten) repraesentieren ja offensichtlich die verschiedenen Nationen der Welt denen sie nahe stehen.
    Die Goetheschule repraesentiert Deutschland, American School repraesentiert halt die USA, Colegio Frances Marcel Pignol halt die Franzosen, San Ignacio de Loyola ist jesuitisch und soll die Schueler pro Jesuitisch/Vatikan erziehen, etc.
    Diese Schulen, obzwar privat finanziert, sollen halt Kultur- und Einflusstraeger der respektiven Herren Laender darstellen.
    Wenn Sie mal in einer oeffentlichen Schule in einem kleinen Paraguayernest im Chaco waren (z.B. in den Siedlungen rum Filadelfia, Gouvernacionsschule glaube ich war das mal wo ich war, etc) so wissen sie was das heisst „Oeffentliche Schule“. Das mentale Niveau ist halt sehr niedrig und auf dem Schulhof dreht sich alles nur darum wer jetzt wessen Novia ist und sogar werden da die Schuelerinnen handgreiflich angemacht. In den Koepfen der Leute dreht sich alles nur ums Reproduzieren – zum gewissen Teil normal in dem Alter aber ich beobachtete das mal extremst. Was zu lernen ist Nebensache beim gewoehnlichen Landvolk und die denken nicht mit dem Kopf was auf dem Schulhof in der Pause klar ersichtlich war.
    Der Geist macht den Unterschied der den Menschen beseelt. Allerdings kann man den Heiligen Geist und die Bildung nicht mit einem Schmetterlingsfaenger einfangen, noch forcieren.
    Ansonsten gilt die Maxime: „$chu gett$cha watt$cha pay for“ – You get what you pay for. Und keinen Cent mehr.
    Die alte jesuitische Lehrmethode wird da durchgezogen: viel Sport, bei Laune halten und Entertainment, Hype, elitismus und Snobismus um die Sproesslinge der Eliten fuer die Agenda der jeweiligen Grauen Eminenzen der Schule zu gewinnen.
    Was gut ist fuer Colegio Frances Marcel Pignol, ist gut fuer Frankreich. Ditto fuer alle anderen Elitenschulen.

  3. Frage, warum geben gerade die “ Bildungseliten“ ihre Kinderlein in die teuersten Einritchtungen? Auch die Deutschen? Ich dachte WISSEN IST MACHT? Immer wird hier über die ach so dummen Eingebohrenen gelästert. Und nun reicht eine 6 Klassige Dorfschule um Glücklich zu sein? Für wen? Entscheidet Euch mal. Auslandstudium zählt nicht?

    1. 1) warum geben gerade die “ Bildungseliten“ ihre Kinderlein in die teuersten Einritchtungen?
      Vermutlich weil sie das Geld haben, sie es sich daher leisten können, die Kinder die fachlich gebildeteren Lehrkräfte vorfinden und die Infrastruktur hiesig Privatschulen besser ist als diejenigen der öffentlichen Schule.
      2) Auch die Deutschen?
      Ich denke, DÖCHler, die in der Nähe dieser Privatschulen leben und es sich leisten können, ja. Habe jedoch schon vernommen, dass DÖCHler ihre Kinder wieder weg genommen haben und die Kinder in die öffentliche Schule senden. Wenn die Eltern (nebst Arbeit) die Zeit aufwenden können ist das auch nicht schlecht. Diese Eltern müssen aber täglich Zeit aufwenden, um den Kindern Informationen vorzutragen, in Handlung, Situation und Kontexten zu denken und zu vermitteln. „Kleiner Hebel, große Wirkung!“
      3) Ich dachte WISSEN IST MACHT?
      Ich denke das ist vollkommen richtig. Wissen ist tatsächlich macht. (das heißt nicht, dass man es als einer der best gebildeten Menschen zu Reichtum und Glück bringen muss und auch nicht, dass man es als „ungebildeter“ nicht zu Reichtum und Glück bringen kann. In der Regel schafft man das mit „Wissen“ jedoch leichter m.M.n).
      x1) Immer wird hier über die ach so dummen Eingebohrenen gelästert.
      Ja. Das stimmt. Wer aber seinen Müll verbrennt trotz Müllabfuhr, seinen Kindern ihr Gehör zertrümmert mit Swudi I. auf 120 dB… etc. pp (Liste könnte noch weiter geführt werden), denen ist sicher nicht zu helfen. Menschen mit Rattenblick, hinternkriechend, linke Brüder und Schwestern…
      Das ist mir auch schon in Europa vorgekommen. Nur viel weniger. Der guten Ordnung halte ich fest, dass das natürlich nicht alle Eingeborenen betrifft: Oftmals ist auch alles ok, allem voran, wenn man nicht viel mit ihnen zu tun hat.
      Sie waren doch in Deutschland. Waren die Menschen auch so rattig, link und besonders gebildet in Joda wie hier (nicht alle)?
      So leid es mir tut: Im Leben bleibt einem oft das Positive. Es ist nicht alles und alle schlecht im Paragauy. Aber mir bleibt viel Negatives und absolut geistige Beschränktheit. Dies würde mich nicht stören, wenn ich dies nicht überall auf dem Weg nur antreffen würde, sondern in den eigenen vier Wänden (Lärm- und Gestanksbelästigung).
      4) Und nun reicht eine 6 Klassige Dorfschule um Glücklich zu sein?
      Ja, ich denke das reicht den meisten Einheimischen um glücklich zu sein. Kennen ja nichts anderes und bekommen von der Schule und ihren Eltern auch keine anderen Werte mit.
      5) Für wen?
      Für 98,8 % der Einheimischen.
      x2) Entscheidet Euch mal.
      Ich finde dies keine Frage der Entscheidung, sondern der Belästigungen und Kleinbetrügereien der Einheimischen. Entweder hat man Glück. Oder nicht. Jedoch wird jeder ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
      6) Auslandstudium zählt nicht?
      Doch. Das zählt schon. Ist aber keine Garantie.
      Ich habe hier Einheimische getroffen, die etwas für mich machen sollten. Sie erwähnten im Gespräch ihr Studium („ah, tu Alemam, estudié x años en y z (wobei z für das Studium steht)“). Nun, einige hielten dem stand. Anderen musste ich jedoch zugestehen, ob das eintägige Studium dieses Studiums nicht besser unerwähnt geblieben wäre.
      .
      Also:
      a) Ich habe Ihnen Ihre Frage beantwortet.
      b) Ich finde nicht alles und alle nur schlecht hier.
      c) Sie müssen doch aber eingesehen – zumal Sie in Europa gelebt haben – dass hier Joda, linken und unsägliche Bescheuertheit, die der Einheimische noch als besondere Gscheitheit daher grinst – wirklich an jeder Ecke anzutreffen ist. Solange dies immer nur haarscharf an einer mittleren Katastrophe vorbei geht, geht es ja noch. Doch früher oder später überfahre ich noch so einen Volldepp. Dann wird es für mich aber alles andere als lustig. Und werde auch dann der Schuldige sein, wenn er mir zwei Meter vor dem Karren einbiegt. Weil er noch ein gscheit Grinsen aufgesetzt hatte, was hierzulande wohl als Blinker dient, weil ein Blinkerbirnchen demasiado caro.

      1. Kennen Sie SALEM in BW am Bodensee? Eine Eliteschule in Deutschland. Fragen Sie da mal, wer da lernt und was das kostet. Durchschnitt der Bevölkerung = 0%. Ich hab mir das angeschaut oder besser, ich durfte auf Einladung die Einrichtung 3 Tage besuchen. Eliteschulen haben einen 2 Stelligen Zuwachs. Warum nur?

        1. Ich kenne diese Schule SALEM in Baden-Würtenberg am Bodensee nicht. Ich bin kein Deutscher.
          Sie haben vollkommen recht: In DÖCH muss man für eine Privatschule mindestens 1000 USD pro Monat rechnen.
          Die öffentlichen Schulen sind in diesen Ländern jedoch schon recht gut. Natürlich nicht zu vergleichen mit Eliteschulen wie sie sie der Fritz von England besuchen durfte.
          In DÖCH spielt es aber keine Rolle ob reich oder arm, Deutscher oder Afrikaner: wer in DÖCH die öffentliche Schule besuchen kann bekommt die gleiche Chance.
          Allerdings zeigt sich in DÖCH schon früh eine Selektion: Nach der 6. Klasse wird selektriert: Nicht alle mit einer durchschnittlichen Note 3 können aufs Gymnasium. Ziemlich wenige sogar.
          In Paragauy sind die öffentlichen Schulen schlecht. Das kann ich beurteilen, weil ich Kinder kenne, die diese Schulen besuchen. Da sie nicht von mir sind und die Väter sich keine Privatschule für sie leisten können. Und ich werde da auch nicht helfen. Weil ich von einem Einheimischen höchstens ein Glas Wasser zu erhalten erwarte, falls es mir mal finanziell schlecht geht. Müsste es jedoch selbst abholen.

  4. Drei Cousins von mir sind auf die Goethe-Schule gegangen. Dort tummeln sich tatsächlich so einige Sprösslinge von bekannten Personen Paraguays. Zum Beispiel der Sohn von dem ehemaligen korrupten Fußballfunktionär Napout, der ja seit einiger Zeit in New York eine Haftstrafe absitzt. Auch ist dort die Tochter von der jetzigen Arbeitsministerin, diese Grinsbacke Bacigalupo oder wie die heißt (kann mir nie so genau den Namen merken), zur Schule gegangen. Dann habe ich noch erfahren, dass da von der Familie Riether noch welche sind und der Bengel von einem Itaipu-Funktionär, der während der Cartes Zeit schlanke 100 Millionen Guaranies pro Monat verdient hat.
    In der American School, die wirklich die absolut teuerste ist, ist die Prinzessin von König Cartes gegangen.

    Diese Privatschulen, die exklusiven Clubs oder die Shoppings sind für mich immer so ein bisschen groteske Schönheitsflecke in Paraguay. Man bewegt sich in einem dritte Welt-Land, wo fast nichts funktioniert und dann sieht man da solche Prachtbauten, die gar nicht zu Paraguay passen.

  5. Ich spreche Deutsch. Unsere Kinder wachsen dreisprachig auf. Sie gehen auf die ländliche „Dorfschule“. Sie lernen in der Schule UND drei Stunden zu Hause. Sie werden keine gedrillten, elternlose Hochleistungskinder werden. Bei manchen bildungsunfähigen Kindern, von ihren Erzeugern an die Schule weiter gereicht, genügt die Prestigeschule nicht um Intelligenz zu „erzeugen“, bestenfalls Wissen.
    Unsere Kinder werden auch nicht auf Europa vorbereitet, sondern „nur“ auf,s Leben. Mit einer gesunden Basis sich weiter zu bilden. Mir tuen die Kinder an den oben genannten Schulen leid. Das ist keine Artgerechte Kinderhaltung. Nach meinem Weltbild!

      1. Ich finde an der Einstellung vom Ingo Natalicio nichts merkwürdiges. Seine Kinder haben im Gegensatz zu den meisten Einheimischen m.M.n. sogar großes Glück solche Eltern zu haben.

    1. Finde ich gut wie Sie das machen. Würde ich vermutlich genau so machen.
      Denn ich habe auch schon vernommen, dass so eine Goethe-Schule auch nicht alles ist. Vor allem wegen dem Mobbing.
      Das machen Sie schon recht so, ihre Kinder in die öffentliche zu schicken. Von ihren Eltern können sie „wenigstens“ noch was lernen.
      Anders erkenne ich das bei vielen Einheimischen. Die lernen offenbar in 4 Std. tgl. Schul wenig und von ihren Eltern noch viel weniger (ok, ist natürlich ein Vorurteil, aber viele Einheimische… oh mon dieu… bescheuerter geht’s nimmer).

      1. „Von ihren Eltern können sie „wenigstens“ noch was lernen.“
        Dass der Alterunterschied keine Rolle spielt? Dass man wegen Geld und Geilheit zusammen ist?
        Stimmt, das sind gute Werte, sowas sollte vermittelt werden! Wo ist eigentlich meine Empleada? Die soll doch mit dem Lappen ums Klo rum putzen. Ich muß da mal nachsehen… Ihr wißt schon, sie muß sich bücken, wenn sie da drankommen will, zwinker zwinker. @Nick wird mich verstehen.

      2. Hai Geiler Bock.
        – Ihre Feststellung: „Von ihren Eltern können sie „wenigstens“ noch was lernen.“ habe ich geschrieben als Antwort auf den Kommentar von NurMalSo.
        Seinen Kinder werden von ihm ganz bestimmt noch viel lernen, wenn er sich schon die Mühe macht nach der Schule mit ihnen „zusammen zu sitzen“. Und er kann ihnen nicht nur inhaltlich Schulstoff, sondern auch Werte vermitteln.
        – Auf die Frage: „Dass der Alterunterschied keine Rolle spielt?“
        Klar ist da ein Altersunterschied. Das ist auch gut, so kann Alter dem Jungen noch was beibringen. Habe auch noch nie ein Kind gesehen, welches das Alter seiner Eltern aufwies. Jedoch Eltern, die die Mentalität ihrer Kinder aufweisen treffe ich unter den Einheimischen häufig an. Ja, ziemlich häufig sogar. Es geht in diesem Thread um Schulbildung und nicht darum ob Opa mit Kleinkind ein Feuerchen macht.
        – Auf die Frage: „Dass man wegen Geld und Geilheit zusammen ist?“ Ich weiß nicht ob Sie diese Frage irgendwo gelesen haben. Jedenfalls nicht in diesem Thread. Es ist wohl eine allgemeine Frage, jedenfalls falscher Thread erwischt. Jedenfalls, warum diese Eltern zusammen sind kann „Geld und Geilheit“ sein. Vielleicht gibt es noch andere Gründe wie „den Kindern zuliebe“ oder „aus weiser Voraussicht“.
        – Auf die Feststellung: „Stimmt, das sind gute Werte, sowas sollte vermittelt werden!“
        Da gehe ich mit Ihnen getrennte Meinung. Ihre Eigeninterpretationen von dem was bis jetzt geschrieben worden ist lassen mich darauf schließen, dass ich ganz froh bin weder von Ihnen erzogen worden zu sein noch mit Ihnen zusammenleben müssen, hilft mir jedoch zu verstehen, warum einige Menschen einen Knacks haben, ohne mich da konkret über lebende noch gestorbenen Personen zu beziehen.
        – „Wo ist eigentlich meine Empleada?“
        Ja. Schauen Sie mal ums Klo nach. Vielleicht ist sie da anzutreffen. Vielleicht auch nicht. Tipp: Dann müssten Sie sich auf eine längere Suche gefasst machen oder warten bis sie eventuell von alleine wieder auftaucht. Jedenfalls, wo sie sich zur Zeit aufhält kann ich Ihnen logischerweise vom Schiff aus nicht beantworten. Ich werde sie gerne für Sie suchen.
        Ja, wenn sie da ran kommen will muss sie sich bücken, das denke ich auch. Mit ziemlicher Sicherheit sogar.
        Also, auch wenn Nick Sie zu verstehen mag – woran ich ein wenig zweifle- ich kann für Ihre Fragen und Feststellungen ehrlich geschrieben eher weniger Verständnis aufbringen.
        Wie sicher jeder festgestellt hat, stehe ich netter Mensch für Fragen und Feststellung unter meiner Kommentare stets zur Verfügung. Und das soll bis zu meiner Pensionierung als investigativer Kommentator in frühstens 2 Jahren auch so bleiben.

  6. Nicht, dass ich finden würde, dass Ausbildung kostet. So gesehen sind diese Schulen nicht einmal teuer (wenn man diese Kosten hierzulande mit demjenigen des Schweizerischen Schulsystems vergleicht).
    Wenn ich also einen Artikel auf Wochenblatt lese, in welchem steht, dass 60% der im Paragauy wohnhaften Bevölkerung nicht einmal auf den Mindestlohn von zur Zeit ca. 350 Euro monatlich kommt, dann zerbricht es mir das Herz. Und widerspiegelt die Bildung der Menschen mit denen man in Alltag in Verbindung kommt.
    Das sind Zustände wie in Spanien vor 50 Jahren.
    So gesehen mag ich es den Kindern von Diplomaten und ausländischen Fachkräften – und Menschen, dies es mit Arbeit und Fleiß zu etwas gebracht haben, herzlich gönnen, ihre Kinder an solche Schulen entsenden zu können.
    Der ganze Korruptionsmafia mit Colorado-Parteibuch (Nachkommen der Teige vom Großen Diktator Ströessner) jedoch herzlich wenig.
    Interessanter Artikel. Dank an das Wochenblatt. Und er zeigt in welcher Zweiklassengesellschaft wir hier leben. Gut, das dürfte noch auf viele Länder der Erde zutreffen. Jedoch ist das in Brasilien, Argentinien, Uruguy ua. nicht so extrem. Schade, dass hiesig Politiker nicht auf ihren eigenen Profit verzichten, um etwas daran zu ändern. Wohl auch um ihre Kinder an eine der erwähnten Schulen unterrichten lassen zu können.

    1. Privatschulen sind vermutlich sogar auch heute noch in Spanien die bessere Wahl.
      Ich empfinde Privatschulen nicht als schlecht. Sie sind auch auf eine Art gerechter, denn Eltern, die keine Kindern haben, bezahlen nichts ans Schulsystem (nebst den üblichen Steuern, die dann niedriger sein können).
      Ich finde die im Artikel aufgeführten Schulgebühren nicht einmal für besonders hoch. Bildung hat seinen Preis (mit Ausnahmen).
      Was ich bemängle ist die Zweiklassengesellschaft. Viele Paragauyer können ihren Kindern keine Privatschulen leisten, da sie nicht einmal den Mindestlohn (350 € mtl.) verdienen. Einige hierzulande sind korrupte Politiker und können es sich leisten.
      Ich kenne Argentinien und Uruguay nicht, doch ich denke Sie haben natürlich vollkommen recht. Dort ist der Minimallohn auch nur marginal höher als in Paragauy und die selbige Zweiklassengesellschaft (vermute ich).
      Ist ja auch in USA nicht anders. Nur, das USA, die DÖCH-Staaten und weitere eine weit aus besseres öffentliches Schulsystem aufweisen.
      Es ist eine große Diskrepanz hier: wer arm ist bekommt 4 Stunden Schule und wer reich ist bis zu 7 Stunden.
      Ich finde ja nur, das das in anderen Staaten besser gelöst ist. Aber da steht Paragauy natürlich nicht alleine da. Viele Staaten werden so ein schlechtes Schulsystem wie Paragauy haben. Ich denke da an afrikanische Staaten. Aber selbst europäische Staaten des ehemaligen Ostblocks haben die intelligenteren Schulabgänger als der hiesig Durchschnitt.
      Die hiesigen Politiker können das nicht erkennen und etwas daran ändern. Schlussendlich schaden sie dem Land nur. Hauptsache ihre Kinder (der Politiker ua) können in eine Privatschule.

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