2 von 3 Erwachsenen sind übergewichtig oder fettleibig

Asunción: Das Gesundheitsministerium gab in einem neuen Bericht bekannt, dass 2 von 3 Erwachsenen in Paraguay übergewichtig oder fettleibig sind und eines von 3 Kindern im schulpflichtigen Alter ebenfalls an dieser Krankheit leiden. Darüber hinaus sind mehr als 2.500 Todesfälle pro Jahr auf Übergewicht zurückzuführen.

Vom Gesundheitsministerium berichtete man weiter, dass etwa 2.600 Todesfälle pro Jahr im Land mit Übergewicht zusammenhängen und dieses Phänomen als Epidemie des 21. Jahrhunderts bekannt ist, mit hohen Zahlen in den letzten Jahrzehnten, sowohl global als auch regional.

Ebenso wies man darauf hin, dass Fettleibigkeit eine Krankheit ist, die den Körper schädigt und einen Risikofaktor für die Entwicklung chronischer nicht übertragbarer Krankheiten darstellt, die bereits in jungen Jahren auftreten können. Dies kann zu Bluthochdruck, Diabetes und Atemwegserkrankungen führen sowie verschiedene Arten von Krebs auslösen.

Es wird auch erwähnt, dass Fettleibigkeit bei Kindern mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für vorzeitigen Tod und Behinderung im Erwachsenenalter verbunden ist.

Unter anderem wies man darauf hin, dass die Faktoren, die eine Person dazu bringen, Übergewicht oder Fettleibigkeit zu entwickeln, vielfältig sind und die Bevölkerung in Paraguay von Kindheit an ausgesetzt ist.

„Körperliche Inaktivität und der geringe Verzehr von Obst und Gemüse stellen eine Bedrohung für die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen dar. Das wird definitiv die zukünftige Entwicklung des Landes beeinflussen”, heißt es weiter.

Die Direktion für die Überwachung nicht-übertragbarer Krankheiten erinnerte daran, dass es Schutzfaktoren gegen Fettleibigkeit gibt, die verstärkt werden müssen. Einer von ihnen ist das Stillen. Daher wird empfohlen, das Stillen nach Möglichkeit bis zum Alter von sechs Monaten aufrechtzuerhalten.

Ebenso erläuterte man, dass das schulische Umfeld förderlich sei, in dem positive Lebensgewohnheiten wie gesunde Ernährung sowie körperliche Aktivität erlernt und praktiziert werden können.

Im Rahmen des Gesundheitsnotfalls aufgrund der Coronavirus- Pandemie (Covid-19) betrachtet das Gesundheitsministerium die Förderung gesunder Praktiken mit der Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen von entscheidender Bedeutung.

Schließlich erklärte man, dass diese Maßnahmen im Rahmen der Umsetzung der “Nationalen Strategie zur Prävention von Fettleibigkeit 2015-2025” festgelegt sind, deren Ziel es ist, die Prävalenz von Fettleibigkeit bei Kindern in den nächsten 10 Jahren zu verringern.

Wochenblatt / Ultima Hora

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